Klimazonen am Kilimanjaro

Entdecken Sie die Klimazonen auf dem Weg zum Gipfel des Kilimanjaro.

Die Kulturland-Zone

Hier auf der Höhe zwischen 800 m und 1.800 m wird Ackerbau betreiben. Es herrschen ganzjährig warme bis heiße Temperaturen. Flüsse, wie der USA River speisen mit Schmelzwasser der Gletscher die Beregnungsanlagen der Felder. In dieser Gegend leben die meisten Träger und Guides mit Ihren Familien. Die Parkeingänge zum Nationalpark Kilimanjaro, an denen Sie sich registrieren müssen, liegen am oberen Ende der Zone bereits auf knapp unter 2.000 m.

Der Regenwald

Der Regenwald entsteht in einer Höhe zwischen 1.800 und 2.800 Meter, über der sich die Wolken stauen und regelmäßig abregnen. Besonders gut entwickelt ist der Regenwald an der Südseite, von wo auch die meisten Routen starten. Grund dafür ist, dass die Wolken meist aus südlicher Richtung an den Berg stoßen. Falls es während des Trekkings zum Uhuru Peak regnen sollte, dann wahrscheinlich hier. Die Temperaturen sind dabei mild, viel milder als auf vergleichbarer Höhe in den Alpen. Die dichte Vegetation schützt hervorragend gegen die starke Sonneneinstrahlung. Auf dem Weg durch den Regenwald ist es kaum vorstellbar, dass am nächsten Tag schon eine ganz andere Vegetation herrscht, und am darauffolgenden Tag erst recht.

Das Moorland

Am Morgen des zweiten Trekkingtages lichtet sich der Regenwald Zusehens und nach einigen Stunden erreicht man auf einer Höhe von ca. 3.000 m die Ausläufer des Moorlandes. Typisch für diese Vegetationszone sind der niedrigere Buschbewuchs und die Fülle an Farnen und Moosen. Trotz der uneingeschränkten Sonneneinstrahlung nimmt die Temperatur hier bereits ab auf ca. 15°C bis 20°C.

Die alpine Steinwüste

Spätestens in dieser Vegetationszone des Kilimanjaros genießen Sie von der Steinwüste aus beeindruckende Panoramen in alle Himmelsrichtungen. Das Profil der alpinen Steinwüste ist immer noch flach. Der Pfad besteht aus Aschestaub und Gesteinsschlacke. Scheinbar endlose Wege führen dem Massiv des Kibo entgegen. Die Vegetation in der Steinwüste ist karg. Einzige unübersehbare Pflanzenarten hier sind die Schopfbäume oder Lobelien (Dendrosenecio kilimanjari). Pflanzen, die mehrere hundert Jahre alt werden können. Nachts tritt in dieser Höhe gewöhnlich Bodenfrost auf. In dieser Klimazone befindet sich Ihr letztes Camp vor dem Gipfelaufstieg.

Der Gletscher, das ewige Eis

Diese Vegetations- oder besser ausgedrückt als Nichtvegetationszone, betreten Sie auf Ihrer Besteigung erstmals am Gipfeltag. Bis dahin strahlen Ihnen die Eisfelder einfach nur weiß entgegen. Beim Passieren der Jahrtausende alte Eismassen erkennt man Jahresringe wie bei einem alten Holzstamm. Diese zeigen die Verläufe der Jahreszeiten in der Vergangenheit deutlich an. Sie sind allerdings in den vergangenen Jahrzehnten drastisch abgeschmolzen und werden beim derzeitigen Klima aller Voraussicht nach in einigen Jahren verschwunden sein. 

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