Kilimanjaro

Kilimanjaro, das Dach Afrikas.

Kilimanjaro Besteigung

Ein Lebenstraum – einmal den Kilimanjaro besteigen! Für viele ist das Dach Afrikas ein lang gehegter Traum. Einmal am Uhuru Peak stehen und vom Gipfel aus den Blick auf die faszinierende Landschaft von Tansania und Kenia genießen. Die Kilimanjaro Besteigung ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, verlangt jedoch allen Gipfelaspiranten viel Willenskraft und Ausdauer in der Höhe ab. Das Trekking führt Tag für Tag durch die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen zum Gipfel auf 5.895 Meter. Das Besteigen des Kilimanjaros kann über verschiedenen Routen erfolgen. Beliebt sind die Marangu Route, die Lemosho Route und die Machame Route (alternativ auch die Rongai Route). Das Trekking auf den höchsten Berg in Tansania erfolgt einzig über die Marangu Route in Hütten (Übernachtung). 

Der Aufstieg zum Uhuru Peak

Der Aufstieg über die weiteren Wege ist immer mit Übernachtungen in Zelten (Camping) verbunden. Hier nutzen wir 3 Personen-Zelte für zwei Gäste. Eine Schaumstoffmatte wird gestellt, eine weitere Isomatte und ein Schlafsack (Komfortbereich bis -15°C) werden als Ausrüstung benötigt. Ein Küchenzelt sowie das Gemeinschaftszelt werden mitgeführt und für Sie an jedem Camp aufgebaut. Als einer der Seven Summits ist der Kilimanjaro natürlich ein begehrtes Ziel. Doch nicht nur das Trekking auf den höchsten Berg Afrikas macht die Faszination Kilimanjaro aus. Auch die Möglichkeit eine Safari oder eine Badeverlängerung auf Sansibar anzuhängen, machen die Reise spannend. Für eine Tour auf den Berg sollten Sie mindesten 7 Tage Zeit einplanen. Für eine bessere Akklimatisierung empfehlen wir jedoch eine 8 tägige Tour auf den Kibo im Kilimandscharo Massiv. Durch den zusätzlichen Tag bei der Kilimandscharo Besteigung, erleichtern Sie sich den Aufstieg enorm. Als ideale Vorbereitung und Akklimatisation empfehlen wir außerdem eine Besteigung des Mount Meru im Vorhinein. Unsere Bergführer (auf Wunsch deutschsprachig) sind sehr erfahren und haben schon viele Male den Kilimanjaro bestiegen.

Ihr Kilimanjaro Experte

Ihr Kilimanjaro Experte
  • Timo Knöfel
  • +49 341 9899 7082
  • timo@meinewelt-reisen.de

Expeditionsziele

Unsere Kilimanjaro Reisen

Informationen zur Kilimanjaro Besteigung

Die Routen der Kilimanjaro Besteigung

Die Marangu Route wird als eine der einfacheren Routen zum Gipfel des Kilimanjaro beschrieben. „Einfach“ soll jedoch nicht verleiten, diese Unternehmung Kilimanjaro-Besteigung zu unterschätzen. Die allermeisten Besucher haben vor allem mit der Höhe zu kämpfen. Auf der Marangu Route wandert man entlang schmaler Wege durch unterschiedliche Vegetationen. Extrem steile Abschnitte werden auf dieser Route umgangen. Der große Unterschied zu allen anderen Routen ist die Verpflegung und die Übernachtung in Hütten und nicht im Zelt. Ein weiterer Unterschied ist, dass der Auf – und Abstieg über denselben Weg erfolgt.

Distanz Auf-und Abstieg 72 km, Schwierigkeit: verhältnismäßig einfach.

Die Machame Route oder auch „Whisky-Route“ ist die bekannteste Route zum Gipfel Kilimanjaro. Sie gilt als eine der schönsten Routen durch herrlich abwechslungsreiche Landschaft. Diese Route beliebt, macht die gute Erreichbarkeit und die Akklimatisierungsmöglichkeiten – man steigt hoch auf und schläft niedrig. Dadurch steigert sich die Erfolgsrate und die ungewohnte Höhe wird meist besser vertragen.

Distanz Auf- und Abstieg: 62 km,  Schwierigkeit: moderat; Unterbringung: Zelt

Die Lemosho Route gehört zu den längsten und anspruchsvolleren Routen zum Gipfel des Kili. Die Route startet recht weit unten am Berg. Meistens braucht man für diese Tour auch mindestens einen Tag länger als für die Anderen. Die Route hat den Vorteil, den Mount Kilimanjaro einen Tag länger genießen zu können. Außerdem bietet diese Trekking Tour entsprechend mehr Zeit den Körper zu akklimatisieren. Die Landschaft rund um das Shira-Plateau im Westen des Berges, ist hier besonders eindrucksvoll. Nach 2 Tagen, oberhalb des Shira II-Camps, vereint sich die Route mit der Machame Route.

Distanz Auf- und Abstieg: 70 km, Schwierigkeit: schwer, konditionell fordernd; Unterbringung: Zelt

Die Rongai Route ist die einzige Route, die von Norden an den Berg führt. Hier trifft man auf wildlebende Tiere wie Büffel, Antilopen und Elefanten. Diese abenteuerliche Komponente aus Trekking und Safari macht den Aufstieg abwechslungsreich, auch wenn die Landschaft hier nicht ganz so beeindruckend ist, wie über die Machame-Route. Die Rongai Route ist trockener, da sie im Lee des Wetters liegt und somit in der Regenzeit die bessere Alternative.

Distanz Auf und Abstieg: 73 Km Schwierigkeitsgrad: moderat, Unterbringung Zelt & Hütte

Die Umbwe Route ist bekanntermaßen die anspruchsvollste Route zum Gipfel des Kilimanjaro. Die Umbwe Route ist die Route, über die die tansanischen Guides und Träger ihren internen Kilimanjaro-Marathon bestreiten. Die Route ist geeignet für Bergsteiger, welche den Kili bereits kennen und die besondere Herausforderung in abgeschiedenen Teilen des Kili-Massivs suchen. Der Weg ist teils extrem steil und es gibt kaum gute Möglichkeiten zur Akklimatisierung. Diese Route erfordert extrem gute Kondition und Erfahrung und Höhen über 5.000 m.

Distanz Auf-und Abstieg: 53 km; Schwierigkeit: sehr schwer. Unterbringung: Zelt

Die Reisezeiten für eine Kilimanjaro Besteigung

Eine sehr häufige Frage an uns ist: „Welche Jahreszeit ist die beste Reisezeit?“ Aufgrund der Nähe zum Äquator gibt es hier nicht wirklich Jahreszeiten. Nordtansania teilt das Jahr nicht in Sommer und Winter, wie Sie dies aus Deutschland kennen. Die Temperaturen sind gleichbleibend. Lediglich eine kleine und eine große Regenzeit existieren. Eine Kilimanjaro Besteigung ist daher ganzjährig möglich, wobei einige Monate angenehmere Wanderbedingungen bieten als andere.

Es gibt zwei “Trekking-Jahreszeiten”, die als beste Reisezeit für eine Kilimanjaro Besteigung gelten.

Dieser Zeitraum ist etwas wärmer als die Monate Juli – Oktober und die Wahrscheinlichkeit von Schnee ist geringer. Für unerfahrene Bergsteiger ist dies daher eine der besten Zeiten, um den Kilimanjaro zu besteigen. Dazu kommt der Mehrwert dem „deutschen Winter“ zu entfliehen und die afrikanische Sonne zu genießen. Die atemberaubende Aussicht auf die benachbarten Berge ist zu dieser Zeit gestochen scharf. Insgesamt wird man in dieser Zeit etwas weniger Menschen antreffen als in den Sommerferien vieler Länder auf der Welt.

Diese Saison ist die beliebteste Reisezeit, den Kilimanjaro zu besteigen. Sollten Sie sich einer Gruppe anschließen wollen, bestehen hier die größten Chancen dazu. Die Anzahl an Routen macht es möglich, dass sich die Wanderer gut verteilen. In dieser Saison neigen die Wolken dazu, bis auf die Baumlinie zu sinken als Folge der starken Regenfälle der vorangegangenen Regenzeit. Sobald Sie jedoch diese Höhe überschreiten, ist der Himmel erstaunlich blau. Die Wahrscheinlichkeit von Niederschlag nimmt kontinuierlich ab, je näher Sie dem September kommen. Die Preise für Flugtickets liegen in der Ferienzeit regelmäßig auf höheren Niveau als außerhalb der Ferien.

Außerhalb der angegebenen Saisonzeiten herrscht Regenzeit. Die meisten Bergsteiger meiden die Regenzeiten, Sie können aber mit der richtigen Kilimanjaro Route auch in dieser Zeit den Berg angenehm besteigen und die Einsamkeit genießen. Hierfür bietet sich die Marangu-Route sehr gut an. Dies ist die einzige Route auf der Sie in Berghütten mit gutem Wetterschutz bei Regen nächtigen können.

Klimazonen am Kilimanjaro

Hier auf der Höhe zwischen 800 m und 1.800 m wird Ackerbau betreiben. Es herrschen ganzjährig warme bis heiße Temperaturen. Flüsse, wie der USA River speisen mit Schmelzwasser der Gletscher die Beregnungsanlagen der Felder. In dieser Gegend leben die meisten Träger und Guides mit Ihren Familien. Die Parkeingänge zum Nationalpark Kilimanjaro, an denen Sie sich registrieren müssen, liegen am oberen Ende der Zone bereits auf knapp unter 2.000 m.

Der Regenwald entsteht in einer Höhe zwischen 1.800 und 2.800 Meter, über der sich die Wolken stauen und regelmäßig abregnen. Besonders gut entwickelt ist der Regenwald an der Südseite, von wo auch die meisten Routen starten. Grund dafür ist, dass die Wolken meist aus südlicher Richtung an den Berg stoßen. Falls es während des Trekkings zum Uhuru Peak regnen sollte, dann wahrscheinlich hier. Die Temperaturen sind dabei mild, viel milder als auf vergleichbarer Höhe in den Alpen. Die dichte Vegetation schützt hervorragend gegen die starke Sonneneinstrahlung. Auf dem Weg durch den Regenwald ist es kaum vorstellbar, dass am nächsten Tag schon eine ganz andere Vegetation herrscht, und am darauffolgenden Tag erst recht.

Am Morgen des zweiten Trekkingtages lichtet sich der Regenwald Zusehens und nach einigen Stunden erreicht man auf einer Höhe von ca. 3.000 m die Ausläufer des Moorlandes. Typisch für diese Vegetationszone sind der niedrigere Buschbewuchs und die Fülle an Farnen und Moosen. Trotz der uneingeschränkten Sonneneinstrahlung nimmt die Temperatur hier bereits ab auf ca. 15°C bis 20°C.

Spätestens in dieser Vegetationszone des Kilimanjaros genießen Sie von der Steinwüste aus beeindruckende Panoramen in alle Himmelsrichtungen. Das Profil der alpinen Steinwüste ist immer noch flach. Der Pfad besteht aus Aschestaub und Gesteinsschlacke. Scheinbar endlose Wege führen dem Massiv des Kibo entgegen. Die Vegetation in der Steinwüste ist karg. Einzige unübersehbare Pflanzenarten hier sind die Schopfbäume oder Lobelien (Dendrosenecio kilimanjari). Pflanzen, die mehrere hundert Jahre alt werden können. Nachts tritt in dieser Höhe gewöhnlich Bodenfrost auf. In dieser Klimazone befindet sich Ihr letztes Camp vor dem Gipfelaufstieg.

Diese Vegetations- oder besser ausgedrückt als Nichtvegetationszone, betreten Sie auf Ihrer Besteigung erstmals am Gipfeltag. Bis dahin strahlen Ihnen die Eisfelder einfach nur weiß entgegen. Beim Passieren der Jahrtausende alte Eismassen erkennt man Jahresringen wie bei einem alten Holzstamm. Diese zeigen die Verläufe der Jahreszeiten in der Vergangenheit deutlich an. Sie sind allerdings in den vergangenen Jahrzehnten drastisch abgeschmolzen und werden beim derzeitigen Klima aller Voraussicht nach in einigen Jahren verschwunden sein. 

Der Kilimanjaro, die Besteigungsgeschichte

Der Kili ist neben den weltberühmten Parks der Serengeti und dem Ngorongoro Krater wohl die touristische Attraktion des Landes Tansania. Unweit des Äquators hat die Lage eine Reihe von Einflüssen für die Besteiger. Sein Name ist seit der erfolgreichen Erstbesteigung durch den Leipziger Bergsteiger, Geograph und Forscher Hans Meyer, gemeinsam mit dem Tiroler Kletterer Ludwig Purtscheller und Ihrem Guide Yohani Kinyala Lauwo bereits ein Mythos. Sie erreichen den Uhuru Peak auf 5.895 Meter beim dritten Versuch am 6. Oktober 1889 über die heutige Marangu Route. Somit war der höchste Berg Afrikas bestiegen. Als Leipziger Reiseveranstalter sind wir natürlich stolz auf diese Pioniere. Ein anderes Novum gab es 1912, als Walter Furtwängler (nachdem ein heutiger Gletscher benannt ist) und Siegfried König als Erste per Ski vom Kibo-Gipfel hinab fuhren. Seit 1987 ist er von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Neben dem Titel, der höchste Gipfel Afrikas zu sein, hält er auch den Titel, der höchste frei stehende Berg der Erde zu sein. Aus einer flachen Umgebung auf circa 1000 Höhenmetern erhebt sich der Berg langsam zu einem 45 km langen und breiten Bergmassiv und gipfelt im Uhuru Peak und den beiden Brüdern Kibo (5.895 m) und Mawenzi (5.149 m).

kilimanjaro besteigung traeger

Charakter der Bergtour am Kilimanjaro

Die Besteigung des Kilimanjaro bis zum Uhuru Peak erfordert geringe technische Kenntnisse,  jedoch gute körperliche Fitness und Willen aufgrund der Anstrengungen in der Höhe. Durch die große, unnatürliche Höhe kommt es zur damit verbundenen Abnahme des Sauerstoff-Partialdrucks. Die Folge sind gelegentlich Symptome der Höhenkrankheit, sodass aufgrund der physischen Anstrengungen nicht jeder den Gipfel erreicht. Wir von Meine Welt Reisen haben bereits öfters Gruppen zum Gipfel geführt und sind dadurch erfahren. Mit unserer Beratung und dem Coaching während der Vorbereitung Zuhause, liegt die Gipfelchance bei gut 90%! Plötzliche Wetterumschwünge und deutliche Temperaturunterschiede zwischen dem Fuß des Berges, wo es regelmäßig über 30 °C hat und dem Gipfel wo mitunter −15 °C herrschen, gilt es zu meistern. Für die Besteigung sollten wegen der Anpassung an das Höhenklima mindestens 6, besser 7 oder 8 Tage eingeplant werden.

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Kundenbewertungen

Lesen Sie unserer Kundenbewertungen bei Google und Trustpilot.

    review rating 5  Sehr empfehlenswert. Nachfrage zu einer Korsika Wanderung (Buchung). Sehr kompetente Auskunft und Tipps. Dabei wurden in Ruhe alle Fragen beantwortet und einige Highlights zur Reise erläutert. Ich bin gespannt, wie die Durchführung wird.

    thumb Michael Spaller

    review rating 5  Vielen Dank an Meine Welt Reisen für die kurzfristige, sehr gut durchorganisierte und tolle Rumänienreise. Es war wunderschön, gerne wieder! VG

    thumb Franzi König

    review rating 5  Kazbek und Elbrus Besteigung Individuell haben wir diese tolle Tour machen wollen. Die Organisation wie Beratung vorab war wirklich super. Die Tour hat uns echt gut gefallen. Cool fanden wir den Preis, der für 2 Personen individuell sehr nahe am „normalen“ Preis lag. Die Tour kann ich nur jedem Alpinisten empfehlen!

    thumb M. O.