Geschichte Madagaskars

Erfahren Sie spannendes über die Geschichte Madagaskars

Die Besiedlung Madagaskars

Madagaskar wurde als einer der letzten Orte der Welt besiedelt. Eine Kultur entwickelte sich erst vor rund 2300 Jahren. Es ist nicht einmal erforscht, woher die verschiedenen Einflüsse alles kamen. Vermutlich kamen zu verschiedenen Zeiten Siedler aus Ostafrika, dem Nahen Osten, aber vor allem aus Südasien nach Madagaskar. Das ein Großteil der Menschen aus Indonesien und Malaysia kamen, kann man vielen Madagassen ansehen und an ihren Gewohnheiten ableiten. Reis ist das Hauptnahrungsmittel auf der Insel und wird zu jeder Mahlzeit gegessen.

Europäer und Piraten auf der Insel

Als erster Europäer sah der portugiesische Seefahrer Diego Dias die Insel. Er landete am 10. August 1500 auf Madagaskar und nannte sie São Lorenço. Außer den Portugiesen beanspruchten auch die Engländer, Niederländer und Franzosen die Insel. Den Madagassen gelang es die Europäer immer wieder von der Insel zu vertreiben. Einzig Piraten gelang es, sich dauerhaft niederzulassen. Im Nordosten etablierten sie die Republik „Libertalia“. Der Platz war strategisch ideal gelegen, um hier Handelsschiffe zwischen Indien und Europa zu kapern. Mehrmals wechselte so der Name der Insel in den nächsten Jahrhunderten.

Eisenbahnlinien, Kanäle und Straßen

Madagaskar etablierte sich im 17. Jahrhundert durch die Einheimischen. Die Seefahrernationen nannten Madagaskar zuvor  „Nosim-Dambo“ – „Insel der wilden Schweine“. Schließlich gelang es König Andrianampoinimerina große Teile der Insel unter seine Herrschaft zu bringen. Letztendlich waren es aber die Franzosen, die das Land mit dem Bau von Eisenbahnlinien, Kanälen und Straßen erschlossen. Die Bevölkerung und ihre Sprache „Malagasy“ wurden unterdrückt. Der europäische Adel lernte exotische Gewürze wie Zucker, Vanille, Kaffee und Pfeffer kennen.

Zusammenleben in der Gemeinschaft

Auf Madagaskar leben heute unterschiedliche ethnische Gruppen zusammen, die „foko“ genannt werden. Die Amtssprache ist Malagasy. Verschiedene Religionen sind auf Madagaskar sehr lebendig. Die Menschen folgen ihren „fadys“, Tabus, die ihr tägliches Handeln bestimmen.

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