Highlights Madagaskars

Entdecken Sie mit uns die tollsten
Madagaskar Sehenswürdigkeiten

Natürlich gibt es Stand heute auf unserer Erde nur sieben Kontinente, was aber der große Inselstaat Madagaskar an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, ist die Bezeichnung „achter Kontinent“ mehr als wert. Facettenreiche Landschaften, endemische Tier- und Pflanzenarten und eine ganz eigene Kultur. Auf Ihrer Reise nach Madagaskar werden Sie nicht nur die farbenfroh-schillernden madagassischen Städte mit ihren weltoffenen fröhlichen Bewohnern kennen und lieben lernen, sondern sich aufgrund der Vielzahl an landschaftlichen Möglichkeiten kaum entscheiden können. Gehen Sie auf eine Wandertour im „Colorado Madagaskars“ oder wagen Sie sich in die südliche Halbwüste? Bestaunen Sie riesige Affenbrotbäume oder lauschen Sie dem schaurig-schönen Gesang der Lemuren? Madagaskar hat einiges zu bieten, selbst wenn Sie sich für einen erholsamen Urlaub unter Palmen am erholsamen Strandidyll entscheiden wollen.

Die 10 eindrucksvollsten Madagaskar Sehenswürdigkeiten

Wir haben Ihnen die wichtigsten und schönsten Madagaskar Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen dürfen, in einer übersichtlichen Liste zusammengetragen.

Farbenfrohe Hauptstadt: Antananarivo

Antananarivo ist die lebendige und aufregende Hauptstadt Madagaskars. Farbenfroh und turbulent geht es hier zu und es gibt viel zu erkunden. Übersetzt bedeutet Antananarivo so viel wie „Die Stadt der Tausend“, wenngleich inzwischen weit über eine Million Menschen hier leben und arbeiten. Die nennen ihre Hauptstadt übrigens liebevoll Tana. Oder vielleicht bezieht sich der Name ja auf die Höhe Antananarivos? Mitten auf der Insel, direkt im Zentralen Hochland gelegen, werden Sie Tana, eingekreist von den zwölf Königshügeln, auf über 1.300 Höhenmetern finden. Das sorgt für ideale klimatische Bedingungen für eine kulturelle Expedition, denn das Zentrale Hochland ist angenehm mild.

In Tana sehen Sie gleich einige tolle Madagaskar Sehenswürdigkeiten. Der ehemalige Königspalast Rova ist der höchste Ort der Hauptstadt. Er thront sogar fast 200 Meter über den Stadtvierteln der Unterstadt. Im frühen 17. Jahrhundert begonnen wuchs der Rova über das kommende Vierteljahrtausend auf die beachtliche Größe von 13.000 Quadratmetern, die nach dem großen Brand von 1995 inzwischen wieder vollständig in alter Pracht erstrahlen.

Nach der Besichtigung des Königspalastes sollten Sie einen Blick in das 2008 eröffnete Piratenmuseum werfen, das Ihnen einen spannenden Überblick über die eng verstrickte Vergangenheit zwischen Madagaskar und seinen Seeräubern verschafft. Oder Sie marschieren über den Zoma. Auf diesem berühmten Markt werden Sie alles finden, was die Insel an Spezialitäten hervorbringt.

Geburtsort Madagaskars: Ambohimanga

Nur 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt Ambohimanga, der ehemalige Königssitz Madagaskars. Hier residierten bis ins späte 18. Jahrhundert die Könige des Landes. Aufgrund des dichten Ambohimanga umgebenen Walds wird die Stadt auch Verborgene Stadt genannt. Doch vielleicht trifft sein anderer Spitzname eher den Kern der Sache: die Heilige Stadt. Ambohimanga ist das religiöse Zentrum der Insel und <strong>für die Bewohner Madagaskars nicht nur Pilgerstätte, sondern auch identitätsbildend von zentraler Bedeutung.</strong> Dadurch gilt diese Madagaskar Sehenswürdigkeit als der Geburtsort des Landes. Seit 2001 gehört Ambohimanga zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sehen Sie hier den ehemaligen Königspalast und die Zitadelle.

Die Stadt der Rosen: Ambositra

Ein ganz besonderer Geheimtipp unter den Madagaskar Sehenswürdigkeiten ist Ambositra, die den klangvollen Beinamen „Stadt der Rosen“ trägt. Hier treffen Sie auf die Zafimaniry, ein Volk, das für seine grazile und besondere Handwerkskunst bekannt ist. Sie werden auf über viele Generationen übergebene Handwerks- und Blumenzuchtfähigkeiten stoßen. Freitags ist Markttag in Ambositra. Schlendern Sie über den quirligen und farbenfrohen Anjoma-Akona Markt und lassen Sie sich berauschen von den zahlreichen Waren und Kunstgegenständen aus den Händen der Zafimaniry. Feilschen Sie um Korbflechtereien, Holz- und Töpferwaren und bringen Sie unvergessliche Souvenirs von Ihrem Madagaskar-Urlaub mit nach Hause.

Ein Spaziergang in die Umgebung Ambositras bringt Sie zum imposanten Wasserfall von Andriamamovoka und dem Königspalast des letzten madagassischen Königs im Wald von Tapias Andohariana.

Beeindruckende Riesenbäume: die Allee der Baobabs

Baobabs, im Volksmund oft als Affenbrotbäume bezeichnet, sind gewaltige, über 30 Meter hohe Baumriesen, die mit ihren glatten Stämmen wie Säulen dem kargen Boden entwachsen und sich ganz an ihrer Spitze filigran verzweigen. Die bis zu 800 Jahre alten Baobabs werden von den Madagassen „Mutter des Waldes“ genannt und sind Zeugen einer Zeit, in der die gesamte Insel vom Regenwald dominiert wurde. Kein Wunder also, dass die Allee der Baobabs sich zu einer der beeindruckendsten Madagaskar Sehenswürdigkeiten entwickelt hat. Auf einem Straßenabschnitt von gut 260 Metern entwachsen fast 30 atemberaubende und in dieser Art endemische Bäume. Ebenso viele weitere finden Sie abseits des Weges. Lassen Sie sich hier von der Pracht der Natur überzeugen, die Ihnen besonders dann den Atem verschlagen wird, wenn Sie die Ausdauer haben auf den Sonnenuntergang zu warten. Das ist ein Bild, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

Über spitzes Felsgestein: der Nationalpark Tsingy de Bemaraha

Quasi symbolisch für die felsige Region, die der Westen der Insel ist, steht der Tsingy de Bemaraha. Dieser über 15.000 Hektar große Nationalpark ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes und aufgrund seiner skurrilen Felslandschaft eine der erstaunlichsten Madagaskar Sehenswürdigkeiten überhaupt. Die Kraft des Wassers hat über Jahrmillionen hinweg eine einzigartige Karststeinlandschaft geformt. Wie stachelige Kalksteinnadeln ragen die etlichen Felsen dieses Nationalparks rasierklingenartig weit über 100 Meter in die Höhe.Darunter verbirgt sich ein verwinkeltes kilometerweites System aus Höhlen und unterirdischen Seen. Erforschen Sie im Tsingy de Bemaraha Grotten und Höhlensysteme oder wandeln Sie auf Hängebrücken durch die spitzen Felsnadeln. Hier können Sie sich auf Fossiliensuche begeben oder ein entspanntes Bad in den erfrischenden Naturbadepools nehmen. Im vornehmlich vegetationslosen Tsingy de Bemaraha sehen Sie etliche endemische Tierarten Reptilien, Amphibien, Vögel und natürlich Lemuren und Fledermäuse.

Das Colorado Madagaskars: der Isalo Nationalpark

Ein Paradies für Wanderer und Trekking-Begeisterte ist der Isalo Nationalpark im südlichen Hochland. Geprägt ist dieser 80.000 Hektar große Nationalpark von seinen spektakulären Gebirgslandschaften. Die Jura-Sandsteinformationen und die bis zu 200 Meter tiefen zerklüfteten Schluchten haben dieser atemberaubenden Madagaskar Sehenswürdigkeit im Volksmund den Namen das Colorado Madagaskars eingebracht. Dabei gibt es hier so viel mehr als in aller Farbenpracht schillerndes Gestein. Verschiedene Trails führen motivierte Wanderer durch rotgrüne Grasflächen und savannenartige Tapia-Waldgebiete hin zur Oase der Lemuren-Schlucht oder dem kristallklaren Nymphen-Wasserfall. Fotografieren Sie unterwegs Chamäleons oder den nur hier lebenden Ringelschwanzlemuren und wenn Sie mehr über die Kultur des Landes erfahren wollen, dann liegt mit Maromaniry ein typisches Dorf des Bara-Volkes direkt auf Ihrem Weg.

Heimat der größten Lemuren: das Périnet Naturreservat

Wer auf einer relativ kleinen Fläche eine unglaubliche Vielfalt an seltenen und endemischen Tier- und Pflanzenarten begegnen möchte, der ist mit dem Périnet-Analamazaotra-Naturreservat bestens beraten. Dieses gerade mal 800 Hektar große Gelände liegt im Osten Madagaskars direkt an einem von tropischem Regenwald umgebenen Bergmassiv. Gleich am Eingang des Reservats empfängt Sie ein lokaler Tourguide, der Sie über das Gelände führt und Sie mit allerhand Hintergrundinformationen zu dieser aufregenden Madagaskar Sehenswürdigkeit versorgt. Im Périnet Naturreservat begegnen Sie zahllosen farbenprächtigen Orchideen und exotischen Riesenschmetterlingen, aber die Hauptattraktion ist und bleibt der Indri. Den größten Lemuren unseres Planeten werden Sie aber hören ehe Sie ihn zu Gesicht bekommen, denn sein durchdringender territorialer Schrei klingt wie ein schaurig-schöner Gesang kilometerweit durch den Urwald. Unser Insidertipp: besuchen Sie das Périnet Naturreservat zu verschiedenen Tageszeiten. Eine Nachttour lässt Sie auf ganz neue Arten stoßen.

Von der Hauptstadt an die Südküste: die Route du Sud

Auf der Route du Sud, dem umgangssprachlichen Namen der Route nationale 7, bekommen Sie die schönsten Madagaskar Sehenswürdigkeiten auf einer einzigen Route präsentiert. Mit einer Länge von 920 Kilometern macht die Route du Sud ihrem Namen alle Ehre. Von Antananarivo aus führt die längste Straße der Insel direkt in den Süden. Diese Nationalstraße ist Ihr einfachster und bester Anlaufpunkt, um sich einen Gesamteindruck dieses wunderschönen Landes zu verschaffen.  Auf Ihrer Madagaskar-Rundreise werden Sie immer wieder auf die Route du Sud zurückkommen, denn Sie verbindet die verschiedenen Regionen der Insel, Nationalparks und andere Madagaskar Sehenswürdigkeiten miteinander. Auf Ihrer Fahrt entlang dieser Straße werden sie den ganzen Facettenreichtum des achten Kontinents kennenlernen. Durchqueren Sie so unterschiedliche Landschaften, dass man meinen könnte, die Schöpfung hätte hier bewusst versucht eine neue Idee geografischer Ästhetik zu erschaffen.

Atemberaubende Vegetation im Süden: “Le grand sud“

Zugegeben, im Vergleich zu den anderen Regionen der Insel, dem bergigen Zentrum oder dem grünbewachsenen Osten ist der trockene und heiße Süden vielleicht weniger attraktiv. Und doch ist er eine Madagaskar Sehenswürdigkeit, die ihresgleichen sucht. Wenn Sie einen Hauch Abenteuerlust mit sich bringen, dann beginnt für Sie ab der im Südwesten liegenden Stadt Toliara ein wahres Erlebnis: von hier erstreckt sich eine kaum erschlossene Halbwüste weiter gen Süden, in der das Trinkwasser so kostbar ist, dass die Bewohner es in den Stämmen hohler Baobabs wie einen Goldschatz hüten. Dementsprechend hat sich hier eine ganz eigene Artenvielfalt entwickelt. Pflanzen und Tiere, die ohne großen Wasserbedarf auskommen und sich auf bizarrste Weise an die Widrigkeiten dieses Lebens angepasst haben. Der Süden ist <strong>ein Madagaskar-Erlebnis, das Sie so nirgends sonst finden werden.

Zum Strandurlaub auf die Insel: Nosy Be

Hand aufs Herz, das wahre Traumstrandidyll finden Sie nicht auf der großen Insel, sondern auf der „großen Insel“. Verwirrt? Keine Sorge! Natürlich hat Madagaskar auch wunderschöne weiße Strände, gerade der Südwesten und die Westküste laden zu einem tropischen Badeurlaub geradezu ein, doch das wahre Paradies finden Sie auf Nosy Be, einer kleinen Insel im Nordwesten, mit dem Beinamen „große Insel“. Hier ist die touristische Infrastruktur für Urlaube unter dem Motto „Strand und Sonne“ bestens ausgebaut. Liegen Sie unter Palmen und baden Sie im türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans oder flanieren Sie durch zahlreiche kleine Boutiquen. Und wenn Sie doch der Drang nach Abenteuer unter den Fingernägeln juckt, dann ab auf eine Trekkingtour in den Regenwald und auf der Safari Ausschau nach den nahezu unsichtbaren Chamäleons halten. Neben Nosy Be im Norden ist Nosy Boraha (Sainte Marie) übrigens eine ebenso wunderbare Madagaskar Sehenswürdigkeit.

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