Uganda

Safari Reisen in Uganda

Alles zum Safari Urlaub in Uganda

Außergewöhnliche Uganda Safari

Uganda liegt im Ostafrika auf Höhe des Äquators, den man bei einer Uganda Safari mehrfach überquert. Angrenzende Staaten sind im Süden Rwanda, im Osten Kenia und darunter Tansania, im Westen die Republik Kongo und nördlich liegt der Sudan. Das Land hat Zugang zum zweitgrößten Süßwassersee der Welt, dem Viktoriasee und ist mit seiner Landschaftlichen Vielfalt und artenreichen Tierwelt perfekt für eine Safari Rundreise.

Uganda Reisen erleben

Die Hauptstadt ist Kampala mit dem Vorort Entebbe, wo sich der Flughafen befindet, sie dient als Ausgangspunkt für eine Uganda Safari. Mit 241.548 km² besitzt Uganda zwei Drittel der Fläche von Deutschland. Uganda hat ca. 31 Mio. Einwohner. Diese Zahl wächst rasant. Das Land hat historisch viel durchmachen müssen. Nach der englischen Kolonialzeit wurde das Land unabhängig. Allerdings hatte bis in die 90er eine Diktatur von Amin und Obote das sagen. Erst mit der blutigen Befreiung und dem bis heute regierenden Präsidenten Museveni kam Stabilität, Sicherheit und Aufschwung in das Land.

Ugandas Bevölkerungsstruktur ist geprägt durch die Kolonialzeit. Es gibt im Land 4 große Ethnien, wie die Pygmäen, die Bantu, die Niloten und die Sudanische Gruppe. Amtssprache ist Englisch und Suaheli, gesprochen werden allerdings gut 40 weitere endemische Sprachen. Sehr verbreitet ist das Christentum mit 80% mit 80% der Menschen, ca. 15% sind Moslems.

Ihr Uganda Experte

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  • Timo Knöfel
  • +49 341 9899 7082
  • timo@meinewelt-reisen.de

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Unsere Uganda Reisen

Informationen zu Uganda Reisen

Länderinformationen Uganda

Uganda ist landschaftlich so vielfältig, wie kaum ein anderes Land. Für Safaris und Gorilla Trekking in Uganda ist diese Vielfalt ideal und bestens geeignet. Nur wenige Länder bieten derart viele Eindrücke auf engem Raum. Von vergletscherten Bergen wie dem Ruwenzori und dem weißen Nil, mystischem Seen mit einer Unmenge an Inseln, bis hin zu Wüsten ist in Uganda alles zu finden. Nicht zu vergessen bleibt die Heimat der Gorillas, dem tropischen Regenwald. Im Süden des Landes verläuft der Äquator. Die Landschaften von Uganda ist maßgeblich geprägt durch starke Eruptionen der Vulkane entlang des afrikanischen Grabenbruchs. Tiefe Täler und im Gegensatz dazu die steilen Virunga-Vulkane bestimmen im Süden das Landschaftsbild. Die Seen Lake Albert, Lake George und Lake Edward mit ihrem unglaublichen Tierreichtum werden von allen unseren Uganda Safaris angesteuert. Dazu gehört natürlich eine Bootsafari auf dem Kazinga-Kanal zwischen Lake George und Lake Edward. Mit 15 % Anteil an Seen von Ugandas Gesamtfläche, ist das Wasservorkommen für Verhältnisse eines afrikanischen Binnenlandes üppig. Der Victoriasee macht davon den größten Teil aus. Übrigens liegt der See auf 1.143 m über dem Meeresspiegel und ist 40 m tief. Das große Wasservorkommen ist der Grund für das Tierreichtum in Uganda. Fisch ist eine sehr wichtige Nahrungsquelle der ugandischen Bevölkerung. Die höchsten Berge Ugandas sind die sechs Gipfel des Ruwenzori Gebirges (5.109 m) an der Grenze zum Kongo, während im Osten der Mt. Elgon mit 4.321 m aufwartet.

Das Klima in Uganda bezeichnet man als gemäßigt tropisch. Grundsätzlich herrschen in Uganda angenehme Temperaturen, auch für uns Mitteleuropäer, klimatisch herrschen sehr gute Voraussetzungen für eine Safari in Uganda. Trotz der Lage genau auf dem Äquator liegen die Temperaturen zwischen 15°C und 30°C. Dies sind sehr gute Voraussetzungen für eine Safari in Uganda. Der Grund ist das Hochland bei ca. 1.000 m, was ca. dreiviertel des Landes einnimmt. Das sorgt das gesamte Jahr über für gemäßigte tropische Temperaturen, Lediglich im Norden, Richtung Sudan ist es deutlich wärmer. Ein Uganda Safari lohnt sich daher das gesamte Jahr über. Die meisten Reiserouten verlaufen in der Mitte und im südlichen Teil des Landes. Der Murchison Fall ist oft der nördlichste Reisepunkt, sodass sich die beste Reisezeit in Uganda auf die Trockenzeiten des Landes fokussiert.

Die ideale Jahreszeit für Gorilla Trekking in Uganda liegt zwischen Dezember und Februar sowie von Mitte Juni bis Anfang September. Im Juni können Sie die Jungtiere beobachten, wie sie lernen auf Bäume zu klettern. Dies gilt sowohl für den Bwindi Impenetrable Forest National Park als auch für den südlich des Ruwenzori gelegenen Queen Elizabeth National Park. Eine Uganda Safari ist auch während der Regenzeit möglich, oft auch günstiger. Durch den oft bedeckten Himmel sind die Temperaturen angenehmer und das Licht zum Fotografieren erzeugt deutlich mehr Kontraste und Farbtiefen. Dazu kommt, dass die meisten Tieren wie auch die Gorillas im Frühjahr ihre Jungtiere bekommen, was ein besonders schöner Anblick ist. Statistisch ist der April und der Mai sowohl im Süden und Südwesten als auch am Victoriasee die regenreichste Zeit des Jahres. Die trockenste und heißeste Gegend ist das Gebiet um Karamoja im Norden mit seiner Wüste. Hier fallen selten mehr als 100 mm Regen pro Jahr.

Natürlich gehört zu einer Uganda Safari mehr dazu als nur die Natur zu entdecken. In Uganda leben heutzutage über 40 verschiedene Völker. Beinahe jedes Volk hat seine eigene Sprache und Kultur. Sie haben die Chance eine Nacht bei einer ugandischen Familie zu wohnen und so einen tiefen Einblick in das Leben hier zu erhalten.

Uganda liegt einen 10 Stunden Flug von Europa entfernt. Es fliegen derzeit viele verschiedene Airlines aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Entebbe. Die schnellste Verbindung ist derzeit mit Brussels Airline. Aber auch Ethiopian Airline, Turkish Airline und KLM fliegen Entebbe an. Eine weitere gute Möglichkeit, auf kurzem Weg zu den Gorilla zu gelangen, ist die Verbindung nach Kigali in Ruanda.

Voraussetzung zur Einreise ins Land sind ein mindestens noch 6 Monate gültiger Pass und der Nachweis einer Gelbfieberschutzimpfung. Personen über 60 Jahre können sich von dieser Impfung befreien lassen. Gerne erhalten Sie dazu von uns nähere Information im direkten Kontakt. Zudem ist ein Einreisevisum notwendig. Diese können Sie online unter https://visas.immigration.go.ug beantragen.

Wenn Sie neben der Safari an weiteren Aktivitäten interessiert sind bietet das Land eine Fülle an. Egal ob es geführte Wanderungen und Spaziergänge in den Nationalparks sind, Ausritte per Pferd im Lake Mburo Nationalpark oder eine Mountainbike Tour im Bwindi Nationalpark. Zudem sind Wildwasser-Rafting, Bungee-Jumping und Ballonfahrten in Uganda möglich. Alle diese Möglichkeiten können Sie bei Meine Welt Reisen buchen. Wer die Ruhe sucht, findet mitten im Victoriasee eine Oase. Das Ssese Archipel mit seinen  84 Inseln bietet weiße Sandstrände mit liebevollen Strandbars, Palmen und dichten Wäldern, die ein Paradies für Tiere sind.

Uganda, eines der kleinsten Länder Ostafrikas nennt eine überragende landschaftliche Schönheit sein eigen und beheimatet eine unübertroffene Vielfalt an Wildtieren und Pflanzen aller Art. All dies können Sie bei einer Uganda Safari entdecken. Uganda ist ein Reiseziel für Naturfreunde. Die große Vielzahl von endemischen Pflanzen allein, ist Reise wert. Dazu gesellt sich eine virtuose landschaftliche Schönheit. Was die weiten Savannen und das Buschland im Norden sind, ist der „Regenmacher“ Ruwenzori im Westen und der üppige Regenwald im Süden. Im Osten grenzt das Land an den zweitgrößten Süßwassersee der Welt. Natürlich können Sie in Uganda auch den König des Dschungels treffen, Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung. Die Gorilla Trekkings, bzw. Gorilla Tracking führen Sie in den dichten Urwald, um diese majestätischen Geschöpfe in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten.

Trotz der beschriebenen Vielfalt und guten Erreichbarkeit aus Europa, ist in Uganda mit keinem Massentourismus zu rechnen. Ein Konvoi aus Pirschfahrzeugen am Wasserloch ist in Uganda nicht zu erwarten. Auch die Besucherzahlen zum Gorilla Trekking sind begrenzt.

Tiere bei einer Uganda Safari

Berggorillas in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten ist aus eigener Erfahrung eine der ergreifendsten Momente, die man in der Tierwelt erleben kann. Dank des Artenschutzes leben in den Regenwäldern im Länderdreieck zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo inzwischen wieder über 1000 Berggorillas. Diese Begegnung mit den sanften Riesen ist das absolute Highlight einer Uganda Safari. 17 sogenannte habituierte Gorilla-Familien können von maximal acht Touristen pro Gruppe besucht werden.

Die Namen und Gruppengröße der Gorillafamilien:

Mubare (5 Mitglieder); Habinyanja (15 Mitglieder); Rushegura (13 Mitglieder); Katwe (6 Mitglieder);

Nkuringo (13 Mitglieder); Bushaha (11 Mitglieder); Christmas (6 Mitglieder); Bitukura (11 Mitglieder);

Oruzongo (17 Mitglieder); Nshongi (7 Mitglieder); Mishaya (8 Mitglieder); Gisha ( 30 Mitglieder);

Busingye (12 Mitglieder); Nyakagezi (10 Mitglieder); Bweza (10 Mitglieder);

Kyaguriro Rukara (8 Mitglieder); Mukiza ( 13 Mitglieder)   Stand 06/19

Das Trekking zu den wildlebenden Schimpansen gehört ebenso wie das Gorilla Tracking zu den absoluten Highlights einer Safari in Uganda. Die Beobachtung einer tobenden, schreienden Schimpansenfamilie steht dem Gorilla Trekking in nichts nach. Bei den Schimpansen geht es lauter und lebhafter zu. Neben Uganda lassen sich diese Tiere nur im abgelegenen Gombe Nationalpark in Tansania beobachten. In Uganda können die Tiere dagegen in verschiedenen Parks und Schutzgebieten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden, beispielsweise im Kibale Nationalpark oder im Budongo Forest. Neben diesen Arten ist im Mgahinga Gorilla Nationalpark das Trekking zu den Goldmeerkatzen möglich.

Um bei einer Uganda Safari die berühmten Baumlöwen zu entdecken, sollte Ihre Rundreise in die Ishasha-Region im südlichen Queen-Elizabeth-Nationalpark führen. Die hier lebenden Großkatzen lieben Feigenbäume und klettern tagsüber auf die Bäume, denn dort herrscht kühlender Schatten und man hat den besten Blick. Kurz vor der Abenddämmerung steigen Sie ab, um auf Beutejagd zu gehen. Auf einer Pirschfahrt durch diesen Teil des Parks lohnt sich somit der Blick in die Baumwipfel. Mit etwas Glück können gleich mehrere Löwen mit Jungen auf einem Baum gesichtet werden.

Natürlich sind die Gorillas und Schimpansen die Stars in diesem Land. Aber auch die Big Five gehören selbstverständlich zu einer Safari in Uganda. In den Nationalparks und Schutzgebieten leben Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden und Nashörner dank immenser Wasserreserven in großer Anzahl. Gemeinsam mit den beiden Primatenarten bilden sie die ugandischen Big Seven und sind ein absolutes Highlight auf jeder Safari in Uganda.

Sehenswürdigkeiten in Uganda

Der Murchison Fall liegt im Nordwesten von Uganda und ist eingeschlossen vom Murchison Falls National Park, Bugungu sowie die Karuma Falls Wildlife Reserves. Hier presst sich der Nil durch eine enge Schlucht und stürzt in einen ruhigen Fluss, an dessen Ufern sich Flusspferde und Krokodile, Wasserböcke und Büffel tummeln. Die Vegetation ist geprägt von Savanne und Fluss Regenwald. Der Victoria-Nil fließt durch Ugandas nördliche Region, vom riesigen Viktoriasee bis zum tiefen Kyogasee und weiter bis zur Nordspitze des Albertsees im westlichen Arm des großen ostafrikanischen Risses.

Oberhalb der Fälle bahnt sich das Wasser des Nils seinen Weg durch einen schmalen Grad in den Felsen, der nur 7 Meter breit ist, und stürzt mit einem donnernden Dröhnen auf 43 Meter ab und bildet dabei einen wunderschönen Regenbogen. Der dazugehörende Murchison Nationalpark gilt als einer der besten Nationalparks in Uganda. Wenn Sie Uganda besuchen, sollten der Park und sein Wasserfall ein Punkt auf Ihrer To-Do Liste sein. Der Park war 1926 ein Wildreservat, das angelegt wurde, um die Savannenwiese zu schützen, auf die Winston Churchill im Jahr 1907 als Grand Kew Gardens mit der Tierwelt auf engstem Raum hinwies.

Den „Wolkenkönig“, oder „Regenmacher“ nennen die Ugandaer ihren höchsten Berg, den Ruwenzori. Sein Gipfel in 5.019 Meter Höhe heißt Margherita-Spitze. Eine Besteigung des Ruwenzori-Massivs ist eine besondere Herausforderung. Gleichmäßiger Niederschlag, bis 4000 m als Regen und in höheren Lagen als Schnee, muss man mögen. Das Gebirge hat eine einzigartige Flora und Fauna mit bis zu acht Meter hohen Lobelien und vielen endemischen Pflanzen, die teilweise auf Rekordmaße anwachsen. Mit der Besteigung der vergletscherten Margherita-Spitze lockt das wohl herausforderndste Gipfelziel des afrikanischen Kontinents. Ein Trekking an diesem Berg erfordert aufgrund der Bodenbeschaffenheit und der Witterung starken Willen und Ausdauer. Im vergletscherten Gipfelbereich ist außerdem die Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel notwendig. Der kleine Bruder der Margherita-Spitze ist der Weissmann Peak, mit 4.670 m Höhe.

Die Kyambura Schlucht gilt als einer der bekannten Orte, an dem habituierte Schimpansen besucht werden können. Hier hat die einzige im Queen Elisabeth Park beheimatete Schimpansenfamilie ihr Zuhause, die an Menschen gewöhnt ist. Die Kyambura Schlucht ist eine 40 Meter tiefe und 16 Kilometer lange Schlucht in einem abgelegenen Waldgebiet innerhalb des Parks. Durch die natürliche Grenze des Abbruchs an der Schlucht, sind die Schimpansen recht leicht zu finden. Ihre Schreie verraten Sie schon von Weitem. Der Aufstieg am Hang der Schlucht ist durchaus anstrengend aber sehr lohnend, wenn man den tief hängenden Nebel durchziehen sieht. Übernachtungsmöglichkeiten sind hier vorhanden. Man kann die Schlucht allerdings auch gut innerhalb einer Pirschfahrt besuchen.

Einer der populärsten Seen in Uganda ist der Lake Bunyonyi. Übersetzt ins Deutsche heißt er: „Der Platz der kleinen Vögel“. Gemeint sind damit die unzähligen Kolonien der Webervögel am Ufer des Sees und seinen 27 Inseln. Natürlich sind auch große Vogelarten zu finden. Der See wirkt zu jeder Tageszeit und jeder Witterung anders. Ein Blick auf den See hat eine magische Anziehungskraft. Die Inseln haben teilweise faszinierende und erschreckende historische Bedeutung. Auf dem See können herrliche Bootsfahrten unternommen werden und gehören zu jeder gut organisierten Reise dazu. Einfach ein Erlebnis, was für uns zu einer Uganda Safari dazu gehört.

Das Albertine Rift Tal zählt mehr als 30 Kraterseen die sich zwischen Kibale und Fort Portal aneinanderreihen und den Zauber der Region ausmachen. Hier gibt es eine Vielzahl von Unterkünften mit Blick auf die Seen, von einfachen Hütten bis zu luxuriösen historischen Anwesen.

Die Schwester des Lake Bunyonyi ist der Lake Mutanda. Der Lake Mutanda befindet sich in der Nähe von Kisoro, ebenfalls im Südwesten von Uganda. Hier befindet sich auch die liebevoll und mit Herzblut geführte Chamäleon Hill Lodge. Die Gegend eignet sich für einen Aufenthalt für mehrere Tage nach einem Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Forest National Park. Bei einem erholsamen Bootsausflug direkt von der Lodge aus sind Wasservögel zu beobachten. Weiterhin werden hier von uns feine Mountainbike Touren angeboten, die ein einzigartiges Erleben der Gegend garantieren. Weitere Seen im Land sind der Mulehesee, der Edwardsee, der Albertsee, der Mburosee und der Nakuwasee.

Wissenswertes über Gorillas

Der karthagenische Seefahrer Admiral Hanno von Karthago landete im 6. Jahrhundert an der Westküste Afrikas auf dem Weg nach Südafrika. Auf der Suche nach Proviant und Wasser landete er vermutlich in Kamerun und traf hier auf menschengroße, haarige Kreaturen. Aus einem nicht schlüssigen Grund nannten er und seine Crew die Tiere „Gorillia“. Es könnte ein „Volk behaarter Frauen“ bedeuten, aber auch die Übersetzung „Bewohner der Insel Gorilla“ ist möglich. Zudem ist nicht klar, ob er die uns heute bekannten Gorillas damit meinte oder sogar eine andere Primatenart angetroffen hat. Für die Wissenschaft ist jedoch für diese Menschenaffenrasse heute der Name Gorilla definiert.

Was ist ein Silberrücken? Die Bezeichnung Silberrücken tragen ausgewachsene Gorillamännchen mit dem Merkmal eines mit weißen bis grauen Haaren bedeckten Rückens. Oft sind diese Tiere auch das Familienoberhaupt. Bei den östlichen Gorillas beschränkt sich das weiße Haar tatsächlich nur auf den Rücken. Beim westlichen Gorilla überzieht das weiße Fell auch die Beine. Auch wenn man meinen könnte, das graue Haar ist Zeichen von hohem Alter, ist es das nicht. Es ist das Merkmal ausgewachsener Gorillamännchen im besten Alter.

Die Wissenschaft unterscheidet heute zwei Arten der Rasse Gorilla. In Ostafrika lebt der „Östliche Gorilla“ auch Gorilla beringei genannt. Im Westafrika der „Westliche Gorilla“ auch „Gorilla gorilla“ genannt. Unterarten sind im Westen der Westliche Flachlandgorilla sowie die Cross-River-Gorillas, in Ostafrika die Berggorillas sowie die kaum bekannten Grauergorillas, auch östliche Flachlandgorillas, Gorilla beringei graueri. Diese kommen ausschließlich in der VR Kongo vor. Die Westlichen Gorillas (Gorilla gorilla) kommen in 8 Staaten vor: Nigeria, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Äquatorial-Guinea (Río Muni), Gabun, Republik Kongo, Angola (Cabinda) und Demokratische Republik Kongo. Die Östlichen Gorillas (Gorilla beringei) leben in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda und in Ruanda.

Der Tag eines Gorilla folgt einem bestimmten Ablauf, man könnte sagen einer Gewohnheit. Der Tag im Affennest beginnt bei Sonnenaufgang. Gleich nach dem Erwachen gehen die sanften Riesen auf Nahrungssuche, was im Regenwald nicht sonderlich schwierig ist. In der Regenzeit kann sich das Aufstehen auf das Nötigste beschränken. Gorillas sind Vegetarier, ja, sogar Veganer. Die Art der Nahrung von Gorillas hängt von dem Lebensraum und der Jahreszeit ab. Am liebsten fressen Gorillas junge Blatttriebe oder auch junge Rinde von Zweigen. Die Auswahl der Nahrung im Regenwald ist dürftig. Dann, am späten Vormittag ist Ruhe angesagt. Sollte gerade Nachwuchs da sein, wird abwechselnd auf die neugierigen Jungen aufgepasst. Am Nachmittag gibt es dann nochmals eine Mahlzeit bevor am Äquator relativ zeitig und schnell die Dunkelheit hereinbricht. Die Tiere suchen sich in der Regel täglich neue Nester. Berggorillas verbringen etwa die Hälfte der Tagesstunden mit Fressen. Ruhephasen nehmen ein Drittel der Zeit am Tag ein, Wanderungen sowie Sozialkontakte den Rest der Zeit. Die Mittagsruhe in der Gemeinschaft, so haben Wissenschaftler herausgefunden, ist für die Gorillas im Bwindi Regenwald besonders wichtig zur Pflege des Sozialen Zusammenlebens und der Erziehung der Jungtiere.

Flachlandgorillas haben den Vorteil im westlichen Afrika deutlich mehr Nahrungsauswahl zu haben. Sie verzehren viele Früchte, nur während der Trockenzeit müssen sie auf Wurzeln und Baumrinde ausweichen. Besonders gern mögen sie Arten, die zu den Ingwergewächsen und den Pfeilwurzgewächsen gehören. Gorillas jeden Alters klettern hin und wieder auf Bäume. Der einzige Grund dafür ist die Nahrungssuche. Sie ernten hier Früchte. Berggorillas in den Virunga-Vulkanen und im Bwindi Impenetrable Rainforest fressen 38 verschiedene Pflanzenarten, vor allem Labkraut, Disteln, Afrikanische Berg-Petersilie und Nesseln. Ein ausgewachsener Gorilla benötigt täglich circa 28 kg Pflanzen, ein Weibchen 15 kg. Hin und wieder fressen Gorillas Erde. Man nimmt an, dass die Tiere hierüber ihren Mineralstoffhaushalt abdecken oder den pH-Wert ihrer Nahrung ausgleichen.

Das Gebiss von Gorillas ist sehr kräftig. Ihre Zähne ähneln den unseren stark, mit dem Unterschied, dass die Gorillamännchen lange, spitze Eckenzähne besitzen. Sie setzen sie zum Kampf mit anderen Gorillamännchen ein.

Sowohl Berggorillas als auch Flachlandgorillas leben grundsätzlich am Boden. Im Gegensatz zu Schimpansen, die mehr als die Hälfte der Zeit auf Bäume klettern, findet man Gorillas nur hin und wieder mal auf einem Baum. Orang-Utans dagegen leben komplett auf Bäumen. Gorillas klettern sehr behäbig und vierfüßig, Hangeln oder Springen kommt für sie nicht in Frage. Jungtiere spielen oft an dünnen Bäumen und lassen diese mit sich selbst dranhängend umknicken. Insbesondere Silberrücken sind einfach zu schwer für das Klettern in den Bäumen. Sie sammeln die heruntergeworfenen Früchte ihrer Familienmitglieder auf.

Die neuste Zählung aus dem Bwindi-Sarambwe-Gebiet zeigt eine erfreuliche Entwicklung. Der Gesamtbestand der Berggorillas auf der Erde (Gorilla beringei beringei) liegt inzwischen bei 1063 Individuen, zählt man die Virunga-Gorillas in Ruanda dazu, was derselbe Lebensraum ist. Das Bwindi-Sarambwe-Ökosystem ist eines der beiden Gebiete, in denen Berggorillas leben. Das Habitat umfasst 320 Quadratkilometer und reicht von Uganda, über Ruanda bis in die Demokratische Republik Kongo.

Eine Zählung läuft so ab, dass das Gebiet zweimal pro Jahr, im Mai und im Dezember, bevor die Gorillas Jungtiere bekommen durchkämmt wird. Entdecken die wissenschaftlichen Mitarbeiter in den Nestern Kotproben, werden diese entnommen, um die einzelnen Tiere genetisch zu identifizieren. Aus dieser Zählung ergibt sich eine neueste Zählung von mindestens 459 Bwindi-Gorillas, von denen 263 bisher unbekannt und 196 bereits bekannt waren. Nicht jeder Gorilla kann bei dieser Variante ermittelt werden, aber es lässt sich definitiv die Entwicklung der Population bestimmen. Die Berggorilla-Population in Bwindi-Sarambwe ist seit der letzten Zählung von 2016 mit geschätzten 400 Tiere deutlich gewachsen. Trotz alledem ist der Geist und das Erbe von Diane Fossey heutzutage um so wichtiger weiterzuführen. Die Wilderungen in den Schutzgebieten gibt es nach wie vor. Die Ranger fanden duzende Schlingen und Fallen. Die Gorillas sind nach wie vor auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Mit Ihrem Besuch und der fälligen Gebühr werden vielfältige Schutzmaßnahmen und Aufklärungen betrieben.

Das Gorilla Männchen kann sich bis zu einer Höhe von 1,70 m aufrichten. Die westlichen Gorillas in Kamerun sind mit weniger als 1,60 m die kleinste und Grauergorillas im Kongo mit ca. 1,75 m die größten Vertreter. Berggorillas im Bwindi haben durchschnittlich eine Armspannweite von 2,20 m und 1,50 m Brustumfang. Weibchen bleiben bei allen Maßen unter denen der Männchen. Das Gewicht bei den westlichen Gorillas ist ca. 140-160 kg, bei Berggorillas in Uganda bei 150-160 kg. Selten erreichen die Gorillas ein Gewicht von mehr als 200 kg

Mit 35 Jahren gelten Gorillas als Greis und zeigen deutliche Erscheinungen des Alters an Sehkraft und Gelenken. Alte Berggorillas erkranken oft an Arthritis, vor allem an Hand- und Fußknochen. Sie leiden unter Zahnausfall als Folge von Parodontitis. Beim Umherziehen durch den Regenwald benötigen sie mehr Zeit zum Fressen und Wandern länger als die jüngeren Familienmitglieder. Auffällig ist jedoch der Familienzusammenhalt. Die Gorillas richten ihre Aktivitäten nach den schwächeren Tieren aus und kümmern sich um sie. Erst wenn das Lebensende bevorsteht, werden die betagten Affen zurückgelassen oder ziehen sich selbst zurück. Da die Tiere erst seit 1967 genau erforscht werden, ist über das Höchstalter noch nichts genaues bekannt. Man vermutet, dass sie im Mittel ein Alter von 40-45 Jahren erreichen. Der älteste Gorilla, dessen Alter man bestimmen konnte, war Colo, aus dem Zoo in Ohio. Sie wurde im Dezember 2016 60 Jahre alt und starb kurz danach.

Menschenaffen können nicht im Sinne der menschlichen Sprache kommunizieren. Allerdings ist es tatsächlich möglich, Gorillas eine Art Gebärdensprache anzutrainieren. Es war Francine Patterson in Kalifornien, die der Gorilladame Koko anfangs der 70er Jahre versucht hat, die Taubstummensprache beizubringen. Als gigantischer Erfolg gilt bis heute, dass Koko bereits in der zweiten Schulwoche primären Bedürfnisse wie „Essen“ und „Trinken“ mittels der Gebärdensprache ausdrücken konnte. Unklar bis heute ist inwieweit man bei Gorillas von Intelligenz, wie man sie bei Menschen definiert, sprechen kann. In der Natur verständigen sich die Menschenaffen über Laute, so wie viele andere Säugetiere auch.

In der Natur haben Gorilla fast keine natürlichen Feinde. Um so schlimmer ist der Zustand, dass Sie trotzdem vom Aussterben bedroht sind. Einzig der Mensch bedroht die Spezies durch Wilderei. Das einzige Raubtier, dass einen Gorilla erlegen kann, ist der Leopard. Leoparden sind auch das einzige Raubtier was sich in den Regenwald begibt. Für das Gorilla-Tracking sind Leoparden keine Gefahr. Die Tiere haben große Scheu vor dem Menschen und eine Gruppe von Touristen ist immer von bewaffneten Rangern begleitet. Bei Gefahr zeigen Gorillafamilien ein sehr soziales Verhalten. Die Tiere scharen sich eng zusammen und halten sich dabei an den Händen. Die Jungtiere werden in die Mitte genommen. Silberrücken verströmen dann einen sehr intensiven Geruch, der die Angreifer abhalten soll.

Murchison Fall Nationalpark

Dieser artenreiche Park wurde 1910 als Wildreservat gegründet. Im Jahr 1954 wurde das Reservat zum Murchison-Falls-Nationalpark erklärt. In den 1970er Jahren wurde die Population an Wildtieren stark dezimiert. Spitzmaul- und Breitmaulnashörner wurden sogar ausgerottet. Inzwischen sind die Tiere wieder angesiedelt. Das Ziwa Rhino Sanctuary, welches Sie auf unserer Reise „Die ganze Schönheit Ugandas“ besuchen, hat dazu maßgeblich beigetragen. Ein typisches Bild des Parks ist offenes Grasland und Savannen mit langgezogenen, flachen Hügeln und Kuppen. Die Landschaft wechselt sich durch einzelne Wasserläufe und Wald ab. In den sumpfigen Gebieten kommen Busch- und Waldlandschaften vor.

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Kidepo Valley Nationalpark

Ganz im Nordosten von Uganda, an der Grenze zu Kenia liegt der Kidepo Valley Nationalpark. Dieser lässt sich gut in einer Zwei-Länder-Safari mit Kenia einbeziehen. Der knapp 1500 km² große Park liegt abgelegen von der Infrastruktur der Region. Dafür bietet er das ungestörte fast exklusive Safarierlebnis im größten Artenspektrum aller Parks im Land. Das macht ihn zum Geheimtipp für echte Safarifreunde. Die Landschaft wird bestimmt durch Savanne, hinterlegt mit einem imposanten Bergmassiv im Hintergrund. Hier leben Löwen, Elefanten, Büffel, die seltenen Rothschild Giraffen, Antilopen und verschiedene Kudu Arten. Hier sind außerdem 470 Vogelarten beheimatet, von denen 60 nirgends sonst in Uganda zu finden sind. Der Park ist das Zuhause der Stämme der Ik und Dodoth Karamajong. Auch das ist eine Besonderheit, dass Menschen permanent im Park leben.

Meine Welt Reisen | Reise Blog

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Kundenbewertungen

Lesen Sie unserer Kundenbewertungen bei Google und Trustpilot.

    review rating 5  Kompetentes Team und super Reisen! Hier merkt man sofort, dass alles durchdacht ist und nichts dem Zufall überlassen wird.

    thumb Paul Roloff

    review rating 5  Vielen Dank an Meine Welt Reisen für die kurzfristige, sehr gut durchorganisierte und tolle Rumänienreise. Es war wunderschön, gerne wieder! VG

    thumb Franzi König

    review rating 5  Sehr empfehlenswert. Nachfrage zu einer Korsika Wanderung (Buchung). Sehr kompetente Auskunft und Tipps. Dabei wurden in Ruhe alle Fragen beantwortet und einige Highlights zur Reise erläutert. Ich bin gespannt, wie die Durchführung wird.

    thumb Michael Spaller