Uganda Porträt

Uganda Informationen,
das Portrait der Perle Schwarzafrikas

Uganda Informationen

Ländername: Uganda

Fläche: 241.000 km² (Größe der ehemaligen BRD , vor 1990)

Hauptstadt: Kampala / Entebbe  (2 Millionen Einwohner)

Amtssprache: Englisch, Swahili, Bantusprachen, west nilotische und ost nilotische Sprachen

Einwohner: 34.500.000 (stark steigend), Durchschnittsalter 15,5 Jahre

Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km²

Währung: Uganda-Shilling (Ush, UGS), auch USD und Britisches Pfund

Zeitzone: East Africa Time (+ 2 Stunden vs. Deutschland, Sommerzeit + 1 Stunde)

Landesvorwahl: +256

Web-Kennung: .ug

Kennzeichen: EAU

Nationalfeiertag: 09. Oktober (Unabhängigkeitstag)

Schnell zu finden
Uganda Informationen Flagge

Ugandas Lage am Äquator

Uganda ist ein Binnenstaat im Hochland von Ostafrika. Der Name Uganda bedeutet “Land der Menschen”. Das Land wird vom Rift Valley, welches vom Roten Meer bis zum Sambesi reicht. durchzogen. Im Uhrzeigersinn grenzt Uganda an den Sudan im Norden, im Osten an Kenia und den Victoria-See, Südöstlich an Tansania und Ruanda Die Grenze zur Volksrepublik Kongo verläuft durch den Edwardsee. Die höchsten Erhebungen sind die Berge des Regenwaldes, der Mount Elgon (4.321m) und der  Margherita Peak im Ruwenzori-Massiv mit 5.119 m Höhe. Im Dreiländereck zu Ruanda und dem Kongo liegt der aktive Virunga Vulkan. 

20 % der Landesfläche werden von Seen eingenommen, was Uganda so besonders fruchtbar macht. Meist trifft man auf Savanne mit Flüssen durchzogen. In den Bergen, bei den Gorillas, trifft man auf Regenwälder und angelegte Teeplantagen. Am Gipfel des Ruwenzori herrscht ewiges Eis mit Gletschern.

Die buchstäblichen 1000 Seen nehmen 40.000km² ein. Durch den Victoria Nil oder Weissen Nil werden die großen Seen Kyogasee, Victoriasee sowie Lake Edward und Lake Albert verbunden. Die traumhaft schönen Seen im Süden sind die Seen Mutanda, Mulehe, Bunyonyi. Es gibt viele weitere kleine Seen. Der längste Fluss ist der Nil. An den Murchison Fällen oder Kabalega Falls stürzt der Nil auf beeindruckende Weise 42 Meter in die Tiefe. 

Für eine Uganda Rundreise sollte man mindestens 10 Tage oder mehr einplanen.

Die bewegte Geschichte Ugandas

Schon vor 10.000 Jahren war das Gebiet von Uganda besiedelt. Das Wort “ Bantu” heisst auf deutsch Menschen. Schon vor 5000 Jahren lebten hier die noch heute existieren Buschvölker Batwa, Hadza und Bantu vom Ackerbau. 

Im 14. Jahrhundert entstanden mehrere Königreiche. Eines davon das sogenannte Ankole-Reich von König Ruhinda. Benannt wurde es nach den Rindern mit den riesigen Hörnern, die man überall im Land sieht.  Bezeichnend ist der Name dafür, wie wichtig der Ackerbau und Viehzucht war. Das Reich endete der Legende nach mit einer Sonnenfinsternis 1520.

Es folgte das Bunyoro Reich, in dem 1862 die Forscher Speke und Grant aus Europa begrüßten. Samuel Baker benannte den Mwatanzige-See in Albert-See (Lake Albert) um. 1863 stand John Speke an der Quelle des Nils, er hatte das Rennen um die Suche nach den Quellen gewonnen. Er sagte “Die Landschaft ist wunderschön, nichts kann sie übertreffen. Die Expedition hat ihren Sinn erfüllt. Der alte Vater Nil, entspringt ohne Zweifel dem Victoria Nyanza.” Es folgte der Handel mit den Arabern, die über das heutige Tansania ins Land kamen. Sie handelten erste Alltagswaren, Waffen und Kleidung gegen Elfenbein und Sklaven. Sie brachten auch Missionare und ihre Religion , den Islam, ins Land. Auch hier begann der Wettlauf gegen französische Katholiken ( franz. Sprache in Ruanda)  und britische Protestanten, die das Christentum mitbrachten. Im Jahr 1889 gipfelte das im Bürgerkrieg zwischen Muslimen und Christen.

Es folgte die Kolonialzeit. Zur “Kongokonferenz” in Berlin 1884 wurde von Kaiser Wilhelm I geladen, um einen Krieg um die Kolonialgebiete zu vermeiden. Später folgte der bekannte “Helgoland-Sansibar-Vertrag” in dem Uganda ein Teil der Überlassung an die Briten war. British East Africa entstand 1894 und unterlag einer ständigen Veränderung der Grenzen. 1958 gründete sich die UPU – Uganda People Union, 1963 erste unabhängige Wahlen. Mitte der 80er begann die Amtszeit von Milton Obote und endete auf tragische Weise mit eine Krieg und 500.000 Toten im Land. Seit 19986 besteht das neue Uganda mit neuer Verfassung und Präsident Museveni. 

Die Menschen in Uganda sind sich der leidvollen Vergangenheit bewusst und schätzen ein friedliches Miteinander und großer gegenseitiger Unterstützung. Das Land erlebt heute riesige Investitionen in die Wirtschaft von China, was nicht gut bei allen Ugandern ankommt.

Wissenswertes über Uganda

Einreise

Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben mit Ausnahme einer Gelbfieber-Impfung. Nach Ruanda sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Geld & Bezahlen

Die Währung in Uganda ist der Uganda-Schilling (Shillingi). Sie können jedoch aufgrund des touristischen Einfluss im Land problemlos mit US Dollar oder Pfund bezahlen.  Der Euro beginnt sich zu profilieren. Geld wechseln können Sie in jeder bank oder Wechselstube. Die Kurse sind unterschiedlich, die besten Kurse bekommt  man in den Wechselstuben in Kampala. In jedem Fall ist es ratsam Bargeld bei sich zu haben. Kleine USD-Noten und älter als aus 2000 werden nicht akzeptiert. Sie dürfen eine unbeschränkte Menge Bargeld einführen, müssen ab 10.000 Dollar jedoch deklarieren. Kreditkarten werden nur in großen Hotels und Mietwagenfirmen akzeptiert, Reiseschecks werden kaum akzeptiert. man verliert viel Zeit bei der Recherche vor Ort. 

Telefonieren

Um von Uganda ins Ausland zu telefonieren, wählen Sie die 00 oder das +, gefolgt von der Vorwahl von Deutschland 49 und der Rufnummer. Zum Telefonieren ohne Mobiltelefon eignet sich der Kauf einer Telefonkarte und ein öffentliches Telefon. Inzwischen besitzt auch in Uganda nahezu jeder ein Mobiltelefon. Das Netz ist entsprechend gut ausgebaut. Ganz kostenfrei telefonieren Sie über Whatsapp in den WLAN- Netzen fast jeder Lodge.

Sicherheit

Die Sicherheit hat sich deutlich verbessert. Es ist kein Problem, auch nicht allein, als europäischer Tourist allein unterwegs zu sein. Man sollte jedoch, wie überall auf der Welt, einige Regeln beachten. 

Historisch bedingt gibt es noch Gebiete mit einem höheren Sicherheits Aufkommen als anderswo. Das ist insbesondere der Fall an der Grenze zum Sudan in der Gegend um Gulu. In den Nationalparks Uganda ist Kriminalität nicht existent. Der beste Schutz ist, sämtlichen wertvollen Schmuck, teure Kleidung und Wertgegenstände wie Laptops daheim zu lassen. Bargeld tragen Sie am besten nahe am Körper. Geschichten von mittellosen Schulkindern und kranken Geschwistern gehen Sie am besten aus dem Weg. Geben Sie niemals ihren Reisepass aus der Hand. Fotokameras tragen Sie am besten unauffällig oder schließen diese in den Hotelsafe. Wertsachen öffentlich zur Schau zu stellen ist eine Einladung zum Diebstahl!

Post

Briefmarken und Postkarten sind oft in Lodges oder Souvenirläden zu erhalten. Eine Poststation gibt es in den Städten, wo man die Karten dann aufgeben kann. Es ist nicht ratsam, die Urlaubspost in den Lodges abzugeben, denn oft dauert es Tage oder Wochen, bis jemand in die Stadt fährt.

Auf Safari mit Kindern

Uganda und wir als ihr Veranstalter sind sehr gut auf Safaris mit Kindern eingestellt. Wir berücksichtigen die Dauer, Route, Unterkünfte und haben spezielle Safari Programme mit unseren Guides erstellt, bei denen Kinder etwas lernen können. Kinder sollten ein Alter von mindestens 7 Jahren haben, um nicht zu schnell die Lust an einer Safari Rundreise zu verlieren. Um das Thema Safari einmal auszuprobieren, ist Uganda jedoch weniger geeignet.  Hierfür bieten wir Badeurlaube in Kenia mit einer Schnupper Safari an. Vielleicht ist das der ideale Safari Einstieg für Sie. Zudem ist das Gorilla Trekking erst ab einem Alter von 15 Jahren zugelassen.

Reiseapotheke

Eine kleine aber gut sortierte Reiseapotheke sollte in jeder Reisetasche vorhanden sein. So ist die Mitnahme von Hände-Desinfektionsmittel ein Muss. Des weiteren sollten Sie Medikamente gegen Durchfall und fieber hemmende Mittel dabei haben. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen oder sollte als Therapiemedikament auch nicht fehlen. Sonnencreme, insbesondere Lippenschutz ist selbstverständlich Grundausstattung. Besonders in der deutschen Winterzeit ist unsere Haut sehr empfindlich. Moskitonetze sind in jeder Unterkunft vorhanden und müssen nicht mitgenommen werden. Vergessen Sie nicht ihr Auslands Krankenversicherung.

Sie haben die Möglichkeit sich bei dem Service des “ Flying Doctor Service” anzumelden. Diese Ärzte erreichen Sie im Notfall auch in entlegenen Gebieten.

Kleidung auf Reisen

Für eine Safari in Uganda empfiehlt es sich lange, leichte Baumwollkleidung zu tragen. Bedecken Sie besonders empfindliche Körperstellen wie die Ohren und die Fußrücken. Für Wandertouren und Gorilla Besuche tragen Sie unbedingt feste Wanderschuhe. Eine gesonderte Ausrüstungsempfehlung finden Sie in unseren Reisebeschreibungen. In Uganda sollte man auch immer eine leichte Regenjacke dabei haben. Für den Abend ist es ratsam, etwas Warmes zum Überziehen, ggf. eine dünne Mütze oder Kopftuch zu tragen. Im Restaurant zum Abendessen sind geschlossene Freizeitschuhe und lange Hosen angemessen.

Klima und Reisezeit

Uganda und Ruanda haben für uns ein ganzjährig relativ angenehmes Klima. Weite Teile der Landschaft gehören zum Rift Valley und somit zum Hochland über 1000 Meter. Dadurch bedingt herrschen hier angenehme Temperaturen zwischen 20°C und 30°C, in den Höhenlagen der Berge im Bwindi sogar kühler. Entlang des Viktoria-Sees ist die Luftfeuchte höher als im Rest des Landes. 

In den Höhenlagen der Gebirge des Ruwenzori, des Mt. Elgon und der Virunga Berge werden die Temperaturen einstellig. Nacht fallen sie unter den Gefrierpunkt. Am Gipfel des Ruwenzori herrscht das ewige Eis. Hier ist unbedingt warme Kleidung empfohlen. 

Charakteristisch für Ugandas Wetter sind Regen – und Trockenzeit, die hier deutlich ausfallen. Die Regenzeit herrscht von März bis Mai und im November.  Die beste Reisezeit in Uganda ist Juni bis September und Dezember bis Januar. Eine Ruwenzori-Besteigung ist entsprechend im Dezember & Januar sowie Juli & August zu planen. 

 

Do's & Dont's

Bitte verlassen Sie während einer Pirschfahrt niemals das Fahrzeug ohne Genehmigung ihres Guides. Das Verlassen des Fahrzeuges ist nur an auf den ausgewiesenen Rastplätzen genehmigt. Es drohen bei Missachtung hohe Geldstrafen und dem Guide der Entzug seiner Lizenz. Wenn Sie eine Fusspirsch unternehmen wollen, planen wir diese gerne für Sie ganz ohne Risiko für Leben und Geldbörse.

Tragen Sie am besten während des gesamten Aufenthaltes lange, dünne Kleidung aus Naturfasern sowie eine Safarihut über die Ohren. Gerade in den deutschen Wintermonaten verbrennen Sie sich sonst innerhalb von Minuten. 

Der Einsatz von Drohnen ohne Genehmigung ist in Uganda verboten und strafbar. Sollten Sie eine Drohne für Fotoaufnahmen nutzen wollen, wenden Sie sich vor Reiseantritt für eine Genehmigung an die Ugandischen Botschaft in Deutschland.

„Koch‘ es, schäl‘ es oder vergiss‘ es!“ Genießen Sie nur abgepacktes oder abgekochtes Wasser. Verzichten Sie grundsätzlich auf Eiswürfel. Essen Sie keine Rohkost, Speiseeis. Fleisch ist meist in Bio Qualität, trotzdem nur durchgegart, nie Medium oder englisch verzehren. 

Bei sexuellem Kontakt mit Einheimischen ist es lebenswichtig sich durch das Benutzen von Kondomen zu schützen! Uganda hat eine hohe HIV-Rate. Man verhindert nicht nur die Übertragung von AIDS, sondern auch die Ansteckung vieler weiterer gefährlicher Krankheiten.

Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt. Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist verboten, ausgenommen sind gekennzeichnete Flächen. Es kann in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.

Wenn Sie eine ältere Person treffen, sollten Sie sie angemessen begrüßen. Sie können viele interessante Informationen über die ugandische Geschichte und sehr interessante Geschichten erfahren, die Sie lieben werden. Die älteren Menschen, insbesondere die Großmütter und Väter in den Dorfgebieten, sind das Rückgrat Ugandas. Sie glauben viel an Kultur und Tradition und haben die junge Generation immer ermutigt, ihre Kulturen anzunehmen und zu respektieren, unabhängig von den unterschiedlichen Werten und Normen in verschiedenen Regionen des Landes.

Ugander betrachten das Küssen in der Öffentlichkeit als eine westliche Kultur und es ist in Uganda nicht akzeptabel. Die Ugander zeigen auch keine Zuneigung zu Ihrem Ehepartner in der Öffentlichkeit, die das oft als das “Muzungu-Ding” ansehen. Sie werden jedoch Männer sehen, die Hände halten, Frauen, die beim Gehen die Schulter der anderen Frau halten, das ist eine Zuweisung der Freundschaft. Küssen in der Öffentlichkeit verstößt gegen die kulturellen Normen und Überzeugungen. 

Wir empfehlen Besuchern in Uganda, keine reißerischen Fotos von herrschender Armut zu machen. Man stelle sich vor die Rollen wären anders herum. Das Beste, was Sie tun können, ist, die Häuser dieser armen Menschen zu besuchen oder stattdessen Spenden für die armen Kinder zu mobilisieren. 

Während viele Dinge möglicherweise nicht so laufen, wie Sie es erwarten würden, denken Sie auch daran, dass in Uganda die Dinge möglicherweise nicht so sind, wie Sie es erwartet hätten. Das Letzte im Leben und in Uganda oder einem Teil der Nation ist, einen großen kulturellen Fehler zu erforschen und ihn für den Rest des Lebens zu ertragen. Wenn etwas nicht nach Plan läuft. Der beste Weg, um es zu lösen, besteht darin, eine Konfrontation mit dem Ugander zu führen, die Sie nirgendwohin führt, sondern stattdessen mehr Probleme schafft.

Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nicht vor einem Ugander, bevor Sie essen. Es wird als unhöflich angesehen und gibt ihnen das Gefühl, unrein zu sein.

 

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