Ruwenzori

Die außergewöhnliche Besteigung des Ruwenzori.

Geschichte der Ruwenzori Besteigung

Bereits lange vor der Antike entwickelte sich aufgrund der Forschung des Propheten Claudius Ptolemäus  der Begriff „The Mountains of the Moon“.  Hieraus begründete sich der Name „Mondberge“. Bergsteigerisch spielte der Ruwenzori keine Rolle bis Henry Stanley 1889 nach Uganda  kam und sich mit dem Berg beschäftige. Mondberge oder Regenmacher – ist der übersetzte und zutreffende Name des Ruwenzori-Gebirges. Das Gebirge befindet sich genau auf der Grenze von Uganda zu Kongo und zieht sich im Süden bis nach Ruanda in den Parc de Volcanoes.

Im Jahr 1994 wurde das gesamte Gebirge zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt. Das Ruwenzori-Bergmassiv besteht aus mehreren Gipfeln. Der höchste von Ihnen ist der Margherita Peak am Mt. Stanley mit 5.109 m. Der Gipfel ist über einen Kamm mit dem  Alexandra Peak auf 5.091 m verbunden und kann hierüber erreicht werden. Am Gipfel Margaritha Peak bewegen Sie sich genau auf der Grenze zum Kongo. Der Höhe nach ist das Ruwenzori-Gebirge das dritthöchste in Afrika, nach dem Kilimanjaro und dem technisch sehr anspruchsvollen Mount Kenia. Als natürliche Wetterscheide nahe des Äquators wurde der Berg von den Ureinwohnern Rwenjura genannt- als der Regenmacher. Sowohl tief hängende Regenwolken als auch das Schmelzwasser des Ruwenzori-Gletschers bilden eine der entscheidenden Quelle des Nils und somit eine Wasserquelle und Lebensgrundlage.

Die Natur am Ruwenzori

Während sich am Fuße des Berges eine ursprüngliche und sich frei entfaltende Flora entwickelt hat, ist der Gipfel von einem ewigen Gletscher bedeckt. Auf dem Weg zur Margarita-Spitze erleben Sie eine sich ständig wechselnde beeindruckende Landschaft. Der Berg ist bis heute ein Geheimtip. Vom Mensch wurde hier bisher kaum in die ursprüngliche Natur eingegriffen.

Als typische Pflanzen in den Höhenlagen von Afrika über 4000 m findet man auch hier allerorts Riesenlobelien und Riesensenezien. Typisch für das Bergmassiv sind kleine Seen, Moore und von Nebelmoos bewachsene Bäume. Diese Gegend wirkt mystisch und unwirklich, zumal Sie hier auch kaum auf andere Touristen oder Bewohner treffen werden.

Ihr Ruwenzori Experte

Ihr Ruwenzori Experte
  • Timo Knöfel
  • +49 341 9899 7082
  • timo@meinewelt-reisen.de

Expeditionsziele

Unsere Ruwenzori Reisen

Informationen zum Ruwenzori

Länderinformationen

Die Temperaturen in Höhen von 1.000 m liegen tagsüber ganzjährig zwischen 25° C – 30°C. Nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.  Auf einer Höhe von 5.109 m liegen die Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt um – 5 °C.

Die Landessprache in Uganda ist neben Kisuaheli auch Englisch. Auch zahlreiche Bantusprachen wie Buganda oder Banyoro sind in Uganda verbreitet. In den Hotels und an touristischen Orten können Sie sich aber problemlos mit Englisch verständigen. Bei weiteren sprachlichen Barrieren steht Ihnen Ihr Guide vor Ort gerne zur Verfügung.

Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt plus 2 Stunden, im Sommer beträgt der Unterschied wegen der fehlenden Sommerzeitumstellung in Uganda nur plus 1 Stunde.

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum. Dieses muss vor der Anreise für 50 USD als E-Visum beantragt werden und wird erst bei Einreise erteilt. Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung behilflich. Zudem benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monat gültigen Reisepass. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, erkundigen Sie sich bitte über die Einreisebestimmungen beim Konsulat Ihres Reiselandes.

Für Österreicher und Schweizer gelten die gleichen Einreisebestimmungen für Uganda.

Die offizielle Währung ist der Uganda Shilling (UGX). Der Umtausch ist sowohl von Euro als auch von USD in die Landeswährung möglich. Achten Sie darauf, dass die Scheine unversehrt sind. Eingerissene oder beschriftete Geldscheine werden häufig nicht angenommen. An Geldautomaten in den Städten ist das Abheben mit Kreditkarte gegen eine Gebühr möglich. Teilweise kann in Restaurant, Hotels oder Einkaufsläden mit Kreditkarte bezahlt werden. Hierbei fällt eine Gebühr von 5% an.  

In Uganda wird der britische Standardstecker des Typs G mit 240 V Wechselstrom genutzt. Denken Sie an einen passenden Adapter. In afrikanischen Reiseländern kommt es des Öfteren zu Stromausfällen. Häufig sind die Lodges und Unterkünfte mit Generatoren ausgestattet. Wir weisen Sie dennoch darauf hin, dass Sie unter Umständen für wenige Stunden keinen Strom haben. Teilweise werden die Stromgeneratoren in Unterkünften im Busch auch über Nacht ausgestellt. Eine Taschenlampe sollte sich deshalb in Ihrem Gepäck befinden. Das Leitungswasser in Uganda ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser – achten Sie auf die intakte Versiegelung).

Das Mobilfunknetz in Uganda ist gut ausgebaut. Selbst in den Nationalparks haben Sie oft Empfang. Bitte informieren Sie sich über Roaming Abkommen und Kosten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber. In den Städten und in den meisten Hotels gibt es WLAN-Zugänge.

Aktuell ist die Gelbfieberimpfung für die Einreise nach Uganda aus Deutschland verpflichtend. Es wird zudem ein aktueller Impfschutz gegen Hepatitis A, Meningokokken und Cholera empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe ist notwendig, da ein hohes Malaria-Risiko landesweit besteht. Wir empfehlen körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um die mückengebundene Infektionsrisiken zu lindern. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter.

 

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt, Kranken und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. 

Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen. Lassen Sie Ihr Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt.

Fragen zum Ruwenzori Trekking

Bedingt durch die Konvergenzzone in Äquatornähe sind Jahreszeiten nur marginal wahrzunehmen. Allerdings spielen zwei Regenzeiten und zwei Trockenzeiten die entscheidende Rolle bei der Wahl der Reisezeit zum Ruwenzori. Im Januar und Februar herrscht ein Nordost-Monsun und im Juni bis August ein Südost-Monsun. Diese Zeiten sind Trockenzeiten und stellen die bestmöglichen Reisezeiten dar. Die Wetterlage zwischen dem Victoria-See und dem kontinentalen Klima kann jederzeit zu Regen und Gewitter führen. Das Wetter ist grundsätzlich sehr feucht. Am meisten Niederschlag fällt ab mittags bis in die Abendstunden, besonders über dem Regenwald in Lagen zwischen 2.000 m und 3.500 m Höhe.

Die Temperaturen in Höhen von 1.000 m liegen tagsüber ganzjährig zwischen 25 °C – 30 °C. Nachts fallen die Temperaturen  auf 12°C bis 18 °C.  Auf einer Höhe von 5.109 m liegen die Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt um – 5 °C.

Eine Vielzahl von Möglichkeiten lassen sich mit der Bergbesteigung als individuelles Zusatzprogramm kombinieren. Da ist natürlich als populärstes Ziel der Bwindi Regenwald mit seinen Berggorillas genannt. Es ist ein abenteuerliches und atemberaubendes Erlebnis eine Gorilla-Familie und die bis zu 200 kg schweren Silberrücken aus nächster Nähe zu beobachten. Noch näher finden Sie im Kibale Nationalpark die Schimpansen und den berühmten Queen Elizabeth Nationalpark. Wenn Sie es bevorzugen nach der Trekkingtour zu relaxen, fliegen Sie von Kigali oder Entebbe nach Sansibar und entspannen Sie an den Traumstränden der Gewürzinsel und gehen Schnorcheln.

Eine West-Ost-/ oder Ost-West-Überschreitung hat einen besonderen Reiz. Technisch ist diese Möglichkeit gegeben ist landschaftlich hochinteressant. Allerdings bieten wir aufgrund der politischen Situation derzeit keine Reisen in die DR Kongo an. Bei Interesse frage uns gerne an. Sobald die Situation im Land für uns als verantwortungsvoller Reiseveranstalter vertretbar ist, bieten wir auch so eine Reise wieder an.

Außer dem Mount Stanley mit seiner Margaritha Peak (5109 m) und der Alexandra-Spitze (5091 m gibt es eine Reihe weitere Gipfel. Der Point Albert (5087 m) wird im Zuge des Gipfelmassivs in einem Satz mit Margaritha Peak und der Alexandra-Spitze genannt. Weitere namhafte Gipfel sind der Höhe nach genannt:

Mount Speke – 4890 m
Mount Baker – 4843 m
Mount Emin – 4798 m
Mount Gessi – 4715 m
Mount L. di Savoia – 4627 m

Diese Gipfel sind allesamt höher als der Mt. Meru mit 4562 m oder als der Ras Dashen im  Hochland von Äthiopien mit 4550m. Noch höher als der Margarita Peak sind die Gipfel Uhuru Peak (5895 m) und Mawenzi (5148m) am Kilimanjaro und die Gipfel Batian (5199m) sowie Nelion (5189m) am Mount Kenya.

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Kundenbewertungen

Lesen Sie unserer Kundenbewertungen bei Google und Trustpilot.

    5 star review  Sehr empfehlenswert. Nachfrage zu einer Korsika Wanderung (Buchung). Sehr kompetente Auskunft und Tipps. Dabei wurden in Ruhe alle Fragen beantwortet und einige Highlights zur Reise erläutert. Ich bin gespannt, wie die Durchführung wird.

    thumb Michael Spaller

    5 star review  Vielen Dank an Meine Welt Reisen für die kurzfristige, sehr gut durchorganisierte und tolle Rumänienreise. Es war wunderschön, gerne wieder! VG

    thumb Franzi König

    5 star review  Kazbek und Elbrus Besteigung Individuell haben wir diese tolle Tour machen wollen. Die Organisation wie Beratung vorab war wirklich super. Die Tour hat uns echt gut gefallen. Cool fanden wir den Preis, der für 2 Personen individuell sehr nahe am „normalen“ Preis lag. Die Tour kann ich nur jedem Alpinisten empfehlen!

    thumb M. O.