Armenien Urlaub

Armenien Rundreisen, außergewöhnliche Erlebnisse warten!

Urlaub in Armenien, in dem Land, das zusammen mit den Ländern Georgien und Aserbaidschan die Grenze zu Asien bildet. Zahlreiche kulturell interessante Klöster und Kirchen, die schroffe Gebirgswelt des Kaukasus, das bunte Treiben der Hauptstadt Jerewan und das traditionsreiche Leben der Armenier selbst, machen eine Armenien Reise so besonders. Bei Ihrer Rundreise sollte Sie dem ein oder anderen Kloster einen Besuch abstatten. Viele dieser Kulturstätten sind noch heute bedeutend für das armenische Volk. Durch die Visafreiheit seit einigen Jahren, ist die Einreise in das Land problemlos. Tauchen Sie mit uns in eine andere Welt und lassen Sie sich von unseren Armenien Reisen verzaubern. 

Alles für die perfekte Armenien Reise

Aktivurlaub in Armenien, ein Geheimtipp

Aktivurlaub in Armenien – das klingt nach Abenteuer. Armenien ist für viele ein unbekannter Flecken Erde. Das kleine Land, die Perle im Kaukasus, grenzt im Norden an Georgien und Aserbaidschan, im Süden an den Iran und an die Türkei. Der Tourismus spielt jedoch eine wachsende Rolle. Besonders interessant ist Armenien für Aktivurlauber und Individualreisende. Das Land ist geprägt vom Kaukasus-Hochgebirge, das quer durch Armenien verläuft. Dies schafft eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen unterschiedlichen Regionen und perfekte Voraussetzungen für Wanderreisen. Hinzu kommt die reiche Kulturgeschichte des Landes. Von dieser lebendigen Geschichte zeugen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und archäologische Fundstätten. Diese Kombination sorgt für ein reizvolles Urlaubsziel, abseits überlaufener Touristenzentren. Bei einem Urlaub in Armenien stehen individuelle Entdeckungstouren und ausgiebige Wanderungen im Mittelpunkt. Auf diese Weise lernen Sie dieses mystische Land mit seiner liebevollen Bevölkerung hautnah kennen. 

Reise durch Armenien, vom Spezialisten geplant.

Ausgangspunkt vieler Reisen nach Armenien ist die Hauptstadt Jerewan. Ein Vorteil von Armenien ist die Größe des Landes. Armenien ist in etwa so groß wie Brandenburg. Somit sind Tagesreisen in alle Landesteile problemlos realisierbar. In Begleitung eines erfahrenen Tourguides entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie die Geheimtipps Armeniens. Der Fokus bei den Rundreisen liegt auf der authentischen Präsentation des Landes. 

Von der Hauptstadt aus schnell zu erreichen, ist der Nationalpark Erebuni. Dieser zeigt die natürliche Landschaft der Region besonders gut. Das Gebiet ist bekannt für die Kombination aus Halbwüste und Hochsteppe. Die natürliche Flora und Fauna wird im Nationalpark Erebuni bewahrt. Diese besteht aus zahlreichen Wildgetreidearten sowie Amphibien und Schildkröten, die teilweise endemisch sind. 

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Ihr Reise Experte

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  • Ronny Friedrich
  • +49 341 9899 7081
  • ronny@meinewelt-reisen.de

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Unsere Armenien Reisen

Länder Informationen

Länderinformationen

In Armenien herrscht vorwiegend trockenes Kontinentalklima. Durch die Höhenunterschiede kann die Temperatur sowie der Niederschlag stark schwanken. Auf einer Wander-Reise in Armenien, die Sie durch den Kaukasus führt, sind deutlich niedrigere Temperaturen zu erwarten als im Süden des Landes. 

Sie können Ihren Armenien Urlaub von April bis Oktober planen. Die besten Monate gehen von Mai bis August, oder auch noch etwas in den November rein. 

Die Amtssprache ist Armenisch. In den ländlichen Gegenden kann man auch sehr gut mit russischem Wortschatz kommunizieren. In der Hauptstadt, wie auch in den „touristisch erschlossenen Gebieten“ spricht man oft englisch. Der Reiseleiter auf Ihrer Tour durch Armenien ist bei uns immer deutschsprachig.

In Armenien gibt es keinen Wechsel von Sommer auf Winterzeit. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Armenien beträgt im Sommer +2 Stunden und im Winter +3 Stunden.

Die Einreise nach Armenien ist für deutsche und österreichische Staatsangehörige mit einem Reisepass möglich. Ein Visum wird zur Einreise nach Armenien nicht benötigt. Dasselbe gilt für Schweizer.

Die Landeswährung in Armenien ist der Armenische Dram. Er steht 0,0018 zu einem Euro. Wir empfehlen die Mitnahme von Euro und einer Kreditkarte. Zwar gibt es in Jerewan auch ATM, die EC Karten akzeptieren, hier ist aber keine große Abdeckung vorhanden. Mit der Visa Karte sind Sie auf der sicheren Seite. Für Ihren Armenien Urlaub empfehlen wir die Mitnahme von Euro Scheinen, diese sollten in Jerewan in die Landeswährung umgetauscht werden. Außerhalb der Hauptstadt ist das Abheben von Geld fast nicht möglich. Überwiegend ist die Barzahlung die einzige Möglichkeit.

Die Stromversorgung in Armenien gleicht der in Deutschland. Die Mitnahme eines Adapter ist ebenfalls nicht nötig, es werden Steckdosen vom Typ C und F vor Ort verwendet. Bei unseren Armenien Rundreisen haben Sie immer am Abend die Möglichkeit Kamera, Handy und andere Geräte zu laden.

Die Netzabdeckung in Armenien ist eher schlecht. W-Lan ist außerhalb von Jerewan nicht in allen Unterkünften verfügbar. Um die Bilder und Momente in Ihrem Armenien Urlaub mit den Lieben daheim zu teilen, bieten Internetcafes in Jerewan gute Verbindungen.

Die medizinische Versorgung in Armenien entspricht nicht den gewohnten Standards. Eine Erstversorgung ist überall vorhanden, jedoch ist eine weitergehende Behandlung meist nur in den größeren Städten möglich. Wie bei allen Reisen empfehlen wir den Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiseabbruchversicherung. 

Trotz der vorherrschenden Meinung ist Armenien ein sicheres Reiseland. In den touristischen Hotspots gilt es jedoch sich vor Taschendieben zu schützen. 

Lebendiges Zentrum Armeniens: Jerewan

Die Hauptstadt Jerewan ist wirtschaftliches Zentrum des Landes. Mit knapp über einer Million Einwohnern, ist Jerewan eine der Metropolen der Kaukasus-Region. Gleichzeitig ist sie eine der ältesten Städte der Welt. Bereits im 4. Jahrhundert vor Christus war das Stadtgebiet besiedelt. 

Im Laufe der Geschichte haben unterschiedliche Kulturen und Zivilisationen einen Einfluss auf die Stadt Jerewan gehabt. Dies spiegelt sich in der Lebensart der Stadt wider. Unter anderem war Jerewan Teil des Achämenidenreiches, stand lange Zeit unter muslimischer Herrschaft und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts Teil des russischen Kaiserreiches. Dementsprechend ist die Kultur Armeniens ein Schmelztiegel verschiedener Einflüsse. 

Die abwechslungsreiche Geschichte Jerewans ist an vielen Stellen der Stadt sichtbar. Die Kathedrale des Heiligen Gregor, des Erleuchters ist ein imposanter Bau der armenisch-apostolischen Kirche. Obgleich des klassischen Baustils ist das Gebäude sehr jung und wurde erst im Jahr 2001 fertiggestellt. 

Der Denkmalkomplex Zizernakaberd erinnert an die jüngere Geschichte des Landes. Die Gedenkstätten sowie das dazugehörige Museum sind den Opfern des Völkermordes von 1915 gewidmet. Zu den ältesten Bauwerken Jerewans gehört die in Teilen erhaltenen Festung Erebuni außerhalb der Stadt. Sie wurde von den Königen Argišti I. und Sarduri II. am Anfang des 8. Jahrhunderts errichtet. 

Armenien Urlaub Jerewan

Klöster und Kirchen vergangener Zivilisationen im Armenien Urlaub entdecken

Die reiche Kulturgeschichte Armeniens ist ein weiterer Grund, dem Land einen Besuch abzustatten. Über ganz Armenien verteilt finden Sie Zeitzeugen vergangener Kulturen sowie bedeutsame Bauwerke. Armenien gilt übrigens als das älteste christliche Land der Welt. Mit einem Wander- oder Aktivurlaub lässt sich eine Kulturreise somit sehr gut verbinden. So sorgen Sie für Abwechslung im Tagesprogramm und lernen viel über die reiche Kultur und die Traditionen Armeniens und des armenischen Volkes. 

Das Kloster Geghard ist sicher eines dieser sehenswerten Bauwerke und eines der beliebtesten Reiseziele. Es liegt am Fluss Azat unweit der Hauptstadt Jerewan in einer abgelegenen Schlucht. Nachweislich existiert das Kloster bereits seit dem 4. Jahrhundert. Es ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Armenischen Apostolischen Kirche. Sehenswert sind die Räume, die teilweise direkt in den Fels des Gebirges geschlagen wurden. Außerdem ist das Kloster in ganz typischen armenischen Baustilen errichtet. Die quadratische Vorhalle im Stil Gawit und die steinernen Gedächtniskreuze, die Chatschkar genannt werden, sind charakteristisch für religiöse Bauten in Armenien. So wird das Innere des Klosters mystisch, mittelalterlich und teilweise gar bedrückend. Seit dem Jahr 2000 ist das Kloster Geghard Teil des UNESCO-Welterbes. Ein Besuch darf bei keiner Rundreise fehlen.

Die Kleinstadt Etschmiadsin liegt nur etwa 20 Kilometer vor den Toren der Hauptstadt. Sie weist eine hohe Dichte an kulturellen Sehenswürdigkeiten auf und ist deshalb einen Abstecher wertEtschmiadsin war zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert die Hauptstadt Armeniens. Noch heute ist sie der Hauptsitz der Armenischen Apostolischen Kirche. Zentrum der Religion ist die Kathedrale von Etschmiadsin, deren Bau wahrscheinlich im Jahre 303 begann. 

Die Kathedrale ist jedoch nicht das einzige imposante Gotteshaus der Stadt. St. Gajane und St. Hripsime sind ebenso sehenswerte Bauwerke. St. Gajane entstand im 7. Jahrhundert, St. Hripsime wurde 618 eingeweiht. Letztere zählt zu den ältesten, noch erhaltenen Kirchen des Landes. Alle drei Gotteshäuser sind mittlerweile Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. 

Ebenfalls unweit der Hauptstadt gelegen befindet sich die Ruinenstätte Swartnoz. Von Jerewan aus sind es nur 17 Kilometer bis zur Anlage. Ausgrabungen haben Artefakte zutage gebracht, die aus der Bronzezeit stammen. Zur Zeit des Urartäischen Reiches im 1. Jahrhundert vor Christus war Swartnoz ein Opferaltar. Fundamente eines alten Tempels bezeugen diesen Teil der Geschichte. Später haben Anhänger des Zarathustrismus hier einen Feuertempel errichtet und auch aus der byzantinischen Zeit finden sich Gegenstände. 

Die vielfältigen Einflüsse zahlreicher unterschiedlicher Kulturen machen die Ruinenstätte Swartnoz so interessant. Heute stehen noch die Überreste einer Kathedrale aus dem 7. Jahrhundert sowie der dazugehörige Palast. Die Ruinenstätte ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Beeindruckend ist vor allem die Kulisse im Hintergrund: Die Kathedrale steht genau vor dem mächtigen Ararat, der sich am Horizont auftürmt. 

Zaghkadsor ist ein weiteres interessantes Touristenziel in Armenien. Rund 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt die kleine Stadt am Fuße des Berges Teghenis. Dieser ist nicht nur ein beliebtes Wanderziel, von Mitte September bis Mitte April ist Zaghkadsor das Zentrum des armenischen Skisports. Der Skilift führt bis auf den Gipfel des 2.819 Meter hohen Teghenis. Es gibt ausgiebige Möglichkeiten für den Skisport und Snowboarden ist besonders beliebt. 

Auch eine bedeutende religiöse Stätte Armeniens, das Kloster Ketscharis, befindet sich in Zaghkadsor. Die Kuppelkirche wurde im Jahre 1003 von Grigor Magistros errichtet und ist dem Heiligen Gregor Lusaworitsch gewidmet. 

Wandern im Kaukasus – endlose Möglichkeiten für Aktivurlauber

Armenien Urlaub bietet hervorragende Bedingungen für Wanderungen. Das Land besitzt eine in weiten Teilen unberührte Natur. Hinzu kommt der weitläufige Kaukasus, der auch für ausdauernde Wanderer Herausforderungen bereitstellt. Beispielhaft dafür ist der Elbrus, Europas höchster Berg, der im benachbarten Russland liegt und ebenfalls Teil des Kaukasus-Gebirges ist. Gleichzeitig ist Armenien für Wanderer sehr abwechslungsreich. In Armenien wechselt die Landschaft zwischen wilden Schluchten, tiefen Wäldern und steinigen Hochebenen sowie Steppen ab. 

Im Süden des Landes liegt der Arevik-Nationalpark. Der Park ist das größte Schutzgebiet Armeniens und bietet dementsprechend ausgiebige Möglichkeiten für längere Wanderungen oder Tagesausflüge. Im Arevik-Nationalpark lernen Sie die schroffe, gebirgige Seite Armeniens kennen. Imposante Berge, die auch im Sommer eine Schneekrone besitzen, werden von tiefen Tälern mit klaren Flüssen gesäumt. Der Park ist vor allem für seine seltenen und bedrohten Greifvögel bekannt. Im Arevik-Nationalpark haben Sie die Möglichkeit, Fotos vom Gänsegeier, dem Steinadler oder auch von Wanderfalken zu machen. 

Im Kontrast dazu steht der Dilijan Nationalpark. Dieser liegt im Nordosten des Landes und ist von der Hauptstadt Jerewan aus schnell erreichbar. Die Landschaft des Dilijan Nationalparks ist geprägt von dunklen Nadelwäldern und Waldseen. Außerdem ist die Region für ihre Heil- und Mineralquellen bekannt. Im nahegelegenen Ort Dilidschan befinden sich mehrere Sanatorien und öffentlich zugängliche Quellen mit Mineralwasser. Dilidschan entwickelt sich aufgrund der vielfältigen Aktivitäten zu einem der Touristenzentren Armeniens. 

Südlich des Dilijan Nationalparks liegt der Sewansee, der größte Süßwassersee des Kaukasus. Beachtlich ist, dass der Sewansee auf einer Höhe von 1.900 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Nicht nur die raue Steppenlandschaft, die einfach zu bewandern ist, lädt Sie zum Erkunden der Region ein. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen direkt am Ufer des Sees. 

Eine Wanderung um den See ist ein größeres Projekt. Der Sewansee ist ungefähr doppelt so groß wie der Bodensee. Dafür werden Sie mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft entlohnt. Im Norden dominieren Steppen und flache, weite Ebenen. Unmittelbar am Südufer des Sees beginnen die Höhenzüge des Kaukasus mit ihren imposanten Bergen. 

Der älteste Nationalpark des Landes ist der Sewan Nationalpark. Er wurde bereits 1978 gegründet. Zum Schutzgebiet gehört auch der Sewansee, von dem sich der Name des Parks ableitet. Die Flora und Fauna in diesem Gebiet sind stark regional geprägt. Viele der Pflanzen kommen nur im trockenen Steppenklima des Kaukasus vor, einige sind gar endemisch. Im See lebt die ebenfalls nur hier vorkommende Sewan-Forelle. Die bedrohte Art steht unter Schutz und ihr Fang ist verboten. Die Sewan-Forelle erreicht für die Spezies eine beachtliche Größe von bis zu 90 cm Länge und ein Gewicht von maximal 15 Kilogramm. 

Der vierte sehenswerte Nationalpark Armeniens ist der Arpisee-Nationalpark. Er liegt im Norden des Landes direkt an der Grenze zu Georgien. Länderübergreifend wurde hier zwischen 2009 und 2011 ein großes Schutzgebiet geschaffen. Auf der georgischen Seite schließt sich der Dschawacheti-Nationalpark an. Zusammen bilden sie ein fast 50.000 Hektar großes Areal. 

Auch der Arpisee-Nationalpark weist ganz charakteristische Landschaften auf. Dieser Bereich Armeniens ist geprägt von weiten Steppen ohne Bäumen und einem subalpinen Grasland. Ebenso gehören viele kleine Seen und Feuchtgebiete zum Nationalpark. Im Frühling erwartet Sie eine besonders reiche Blütenpracht. Zahlreiche Orchideen, Alpenveilchen und Schwertlilien sowie andere sehenswerte Blumen erzeugen ein buntes Meer an Farben. 

Als Tagesausflug für eine Wanderung bietet sich der Azat-Stausee an. Die Strecke stellt keine hohen Ansprüche an die Wanderer und bietet dennoch abwechslungsreiche und interessante Eindrücke in Land und Natur. Der kleine Fluss Azat fließt durch ein dicht bewachsenes Tal mit einer für den Kaukasus ganz typischen Landschaft. Stromschnellen, steinige Wanderwege und dichte Laubwälder begleiten Sie auf Ihrem Weg zum Stausee. Dieser öffnet die Landschaft und gibt den Blick frei auf karge, kaum bewachsene Felshügel. Der Kontrast zwischen den beiden Welten ist enorm. 

Hier auch unser Tipp für die richtige Wanderkleidung.

Wandern auf dem Transkaukasischen Weg

Die großen Fernwanderwege der Welt ziehen zahlreiche Wanderer magisch an. Einer der bekannten Fernwanderwege ist beispielsweise der GR20 auf Korsika. Armenien hat seinen eigenen Fernwanderweg, der seit dem Jahr 2015 schrittweise ausgebaut wird. Der Transkaukasische Weg ist der einzige Fernwanderweg im Kaukasus. Die gesamte Strecke wird 1.864 Meilen (ca. 3.000 km) betragen und mehrere Länder verbinden. 

In Armenien ist eine Wanderstrecke für bis zu 14 Tage ausgewiesen, die unter anderem durch den Dilijan-Nationalpark sowie das Geghamgebirge führt. Der komplette Fernwanderweg reicht vom Schwarzen Meer in Georgien bis zum Kaspischen Meer in Aserbaidschan. So können Sie eine längere Wanderung durch den Kaukasus in Georgien starten. 

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Der Ararat – Traumziel vieler Wanderer

Wer nach einer richtigen Herausforderung sucht, ist im Ararat Gebiet genau richtig. Der Ararat ist das Nationalsymbol der Armenier. Der Gipfel liegt auf 5.137 Höhenmetern im Ararathochland der Türkei Ostanatolien nahe der Grenze zu Armenien.

Für eine Tour auf den Ararat (Türkei) werden inklusive Anreise rund 10 Tage einkalkuliert. Der Aufstieg wird als technisch leicht, aber dennoch fordernd bewertet. Anstrengend ist vor allem der Höhenunterschied, der überwunden werden muss. Dieser liegt bei etwa 3.500 Metern. An hohen Bergen wie dem Ararat ist außerdem mit rapide wechselnden Wetterbedingungen zu rechnen. Aus diesem Grund ist es ratsam, bereits über Erfahrung mit mehrtägigen Touren und Besteigungen von Bergen mit einer Höhe von mehr als 3.000 Metern zu haben. 

Bergwanderungen für Beginner: das Geghamgebirge und Südarmenien

Weniger anspruchsvoll als der Ararat sind die verschiedenen Wanderwege im Geghamgebirge. Dennoch gibt es hier Gipfel mit Höhen von bis zu 3.597 Metern. Dies ist der Ajdahak, die höchste Erhebung im Geghamgebirge. Beeindruckend ist die Landschaft des Gebirges. Diese erleben Sie während den Wanderungen in allen seinen Facetten. Unter anderem gehören zur Kette mehrere erloschene Vulkane. Einige dieser sind zu Vulkanseen geworden, wie auf dem Aschdahak-Gipfel. Das Gebirge besteht größtenteils aus Tuff- und Lavagestein. Unterbrochen wird die teils mondähnliche Landschaft von grünen, blühenden Bergheiden.  

Eine Wanderung durch das Geghamgebirge können Sie auch gut mit dem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten kombinieren. So liegen der Sonnentempel von Garni sowie das Kloster Tativ in unmittelbarer Nähe oder direkt an den Wanderstrecken. Außerdem bietet sich ein Abstecher in die Araratebene an. Hier entdecken Sie die Weinkultur Armeniens. Seit Jahrtausenden betreiben die Völker des Kaukasus Weinbau. Die Region um den Ararat bietet ein besonders gutes Kleinklima für die Weinreben. Sonnig und geschützt vor extremen Wettereinflüssen, reifen die Weintrauben für Spitzenweine. Über die Landesgrenzen hinweg bekannt, ist auch der Weinbrand der Region. Die Yerevan Brandy Company besitzt ein eigenes Museum in der Hauptstadt und öffnet seinen Keller für Besucher. 

Eine unvergessliche Fahrt mit der Tatev Seilbahn

Die Tatev Seilbahn oder auch Flügel von Tatev genannt, wurde im Oktober 2010 eröffnet. Die Fahrt mit der Seilbahn ist für jeden Armenien Urlaub schon fast ein Muss und für die meisten Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Mit ihrer Inbetriebnahme ist sie eine der längsten Seilbahnen der Welt geworden. Auf 5,75 Km überspannt sie die Worotan Schlucht. Die 2,7 km breite Schlucht trennt das Dorf Halidsor (südlich von Goris, Provinz Sjunik) und das Dorf Tatev mit dem dazugehörigen Kloster auf 1.537 m. Dabei nähert sich die Gondel nie weiter als 321 Meter an den unter ihr liegenden Boden. Der Auftrag zum Bau wurde im Zuge eines Tourismusprojekts Armeniens gegeben. Von den insgesamt 50 Mio. Dollar Projekt verschlang die Seilbahn knapp 18 Mio. Dollar. Die Armenier, die in den Dörfern leben, können die Seilbahn einmal am Tag kostenfrei nutzen, damit vermeiden Sie die Fahrt über die lange und kurvenreiche Straße. Für Auswärtige kostet eine einfache Fahrt mit der Seilbahn 8 Euro.

Alle 30 Minuten können maximal 25 Gäste mit einer Gondel transportiert werden. Pro Stunde schafft die Seilbahn den Transport von max. 120 Personen.

Meine Welt Reisen | Reise Blog

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Kundenbewertungen

Lesen Sie unserer Kundenbewertungen bei Google und Trustpilot.

    5 star review  Kompetentes Team und super Reisen! Hier merkt man sofort, dass alles durchdacht ist und nichts dem Zufall überlassen wird.

    thumb Paul Roloff

    5 star review  Vielen Dank an Meine Welt Reisen für die kurzfristige, sehr gut durchorganisierte und tolle Rumänienreise. Es war wunderschön, gerne wieder! VG

    thumb Franzi König

    5 star review  Kazbek und Elbrus Besteigung Individuell haben wir diese tolle Tour machen wollen. Die Organisation wie Beratung vorab war wirklich super. Die Tour hat uns echt gut gefallen. Cool fanden wir den Preis, der für 2 Personen individuell sehr nahe am „normalen“ Preis lag. Die Tour kann ich nur jedem Alpinisten empfehlen!

    thumb M. O.