Nationalparks Kenia

Reservate und Nationalparks in Kenia

Masai Mara

Das Massai Mara Wildreservat liegt im Süden Kenias an der Grenze zu Tansania. Dieses, durch die Tiermigration weltweit bekannte Naturschutzgebiet im nördlichen Teil der Serengeti, ist das bekannteste Kenias. Es ist der perfekte NP für eine Safari in Kenia oder einer Safari in Tansania und Kenia. Von Nairobi aus ist die Massai Mara in 50 Minuten mit dem Flugzeug erreichbar. Mit dem Auto in ca. 4-5 Stunden.

Ihr Name ist Beleg für die einzelnstehenden Schirmakazien. Der Begriff „Mara“ bedeutet soviel wie gefleckt, was auf die für Afrika charakteristische sandgelbe Savanne mit einzelnen Büschen und Bäumen hinweist. Neben den Schirmakazien finden Sie hier vorwiegend Grassavanne, die von einigen Hügeln und einem schmalen Wald entlang des Marafluss durchzogen wird.

Schnell zu finden

Lake Nakuru Nationalpark

Denkt man an den Lake Nakuru Nationalpark, so denkt man an eine üppige Fauna von Flamingos, ergänzt von seltenen Black Rhino, Giraffe und Löwen. Sozusagen ein Muss für jeden Kenia Safari Reisenden. Im Süden das Landen und doch 150 km nördlich der Hauptstadt, liegt der Lake-Nakuru-Nationalpark. Der Park bietet sich für eine Tages-Safari an. Er umringt den farbenfrohen Nakuru See.

Der Nakuru See selbst stellt in der trockenen Savanne Afrikas eine lebenswichtige Grundlage für eine Vielzahl von Wildtieren. Allen voran sind Wasservögel auf den Fortbestand des Salzsees als Futter- und Nistplatz angewiesen. Heute bietet der Lake-Nakuru-Nationalpark 450 Vogelarten, darunter knapp 100 Wasservögeln, einen geschützten Lebensraum.

Mount Kenia Nationalpark

Der Mount Kenia Nationalpark beherbergt den zweithöchsten Berg Afrikas und in dessen Schatten auch die grüne Oase in der Savanne Kenias. Der Mount Kenia Nationalpark befindet sich mitten in Kenia mit dem gewaltigen Bergmassiv. Die Tierwelt, die Sie hier bei einer Kenia Safari antreffen können, reicht von afrikanischen Elefanten, Buschböcken und Antilopen über Leoparden, Hyänen und Nashörnern bis zu dem Mungo, den Baum- und Klippschliefer oder dem Waldigel. 

Der Mount Kenia selbst ist mit einer Höhe von 5.200 m nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Gipfel Afrikas. Die Einheimischen nennen ihn Kinyaa, „leuchtender Berg”, wovon sich auch die Landesbezeichnung Kenias ableitete. Wer sich nicht gern in luftige Höhen wagt, sollte den Mount Kenia Nationalpark trotzdem nicht verschmähen. Am Fuß des Mount Kenia sind an die 30 verschiedene Wanderwege ausgeschildert, die durch die ganz eigene Welt des üppigen afroalpinen Regenwald führen.

Tsavo-Ost Nationalpark

Der Tsavo-Ost-Nationalpark ist der erste Park den man von der kenianischen Küste aus erreicht und zugleich ist es der größte Nationalpark Kenias. Bei einer Kenia Safari sind in der der trockenen Dornbusch-Savanne Wildtiere sehr gut auszumachen, besonders am Ende jeder Trockenzeit an den Wasserlöchern. Ursprünglich waren der Tsavo-Ost und der Tsavo-West ein Park. Aus rechtlichen Gründen wurden daraus 1948 zwei Parks gemacht. Die Tierwelt im Tsavo-Ost-Nationalpark zeichnet sich durch die größte Elefantenpopulation in Kenia aus.

Darüber hinaus gibt es überdurchschnittlich viele Löwen. Die männlichen Tsavo-Löwen haben eine äußerst schüttere Mähne, was auf die ganzjährig hohen Temperaturen zurückzuführen ist. Außer Löwen, Elefanten und Büffel, sind im Tsavo-Ost seltene Spitzmaulnashörner, Zebras, Oryx-Antilopen, Leoparden, Giraffengazellen, Paviane, Kudus, Hyänen, Schakale, Geparden, Wildkatzen, Meerkatzen, Nilkrokodile, Flusspferde, Impalas, Strauße, Sekretäre, Bussarde und Reiher gut zu beobachten. Somit hat der Tsavo alle berühmten „Big Five” Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant zu bieten.

Tsavo-West Nationalpark

Der Tsavo West Nationalpark in Kenia ist die andere Hälfte des Zwillingsparks Tsavo-Ost und Tsavo-West. Der Tsavo West Nationalpark erstreckt sich im südöstlichen Teil von Kenia entlang der Grenze zu Tansania. Der westliche Tsavo-Park ist insgesamt attraktiver für eine Kenia Safari als der östliche. Hügelige Landschaften und Berge prägen das Bild. Eine besondere Attraktion sind zudem die beiden Mzima Springs. Quellen, die in einem dichten Waldgebiet liegen und aus unterirdischen Flüssen gespeist werden. Das Grundwasser stammt aus den Abflüssen des Schmelzwassers des Kilimanjaro. Historisch ist das eine Wasserstelle, der alle Wildtiere als auch Krokodile gerne folgen. Dazu säumen Wälder die Flussläufe. Die Tierwelt ist ähnlich umfangreich wie im Tsavo-Ost, allerdings sind die Populationen aufgrund des vorhandenen Wassers hier noch höher. Auch hier sind die seltenen Spitzmaulnashörner oder „Black Rhino“ Zuhause. Das geschützte Gehege befindet sich in der Nähe der Ngulia Lodge. Im äußersten Südosten befindet sich der Lake Jipe, der zu Kenia und Tansania gehört, jedoch selten besucht wird. Die „Roaring Rocks“, die röhrenden Felsen sind ein weiteres Highlight im Park. Unablässig pfeift hier ein Wind hindurch, der diesen dumpfen Ton erzeugt. Der Fels dient ebenso als eine wunderbare Aussichtsplattform.

Amboseli Nationalpark

Der Amboseli Nationalpark liegt direkt an der Grenze zu Tansania, am Fuße des Kilimanjaro. Weltbekannt wurde der Park durch den Roman von Ernest Hemingway „Schnee am Kilimanjaro“. Der Amboseli Nationalpark hat den großen Vorteil auch in der Trockenzeit eine Vegetation zu haben und Futtergründe für Tiere zu bieten. Möglich ist das durch das unterirdische Schmelzwasser des Kilimanjaro. Die sumpfigen Gebiete sind ein ausgesprochen idealer Lebensraum für große Vögel wie den Weißen und Rosa Pelikan, den Zwergfalke, den Kampfadler, den Grauflügelhabicht, die Zwerggans und den Afrikanischen Fischadler. Einen Besuch wert ist in jedem Fall der “Observation Hill”. Von hieraus genießen Sie einen imposanten Blick über den Amboseli Nationalpark. Selbstverständlich ist auch die Sichtung der Big Five während einer Safari im Amboseli möglich.

Hell's Gate Nationalpark

Der Hell’s Gate Nationalpark befindet sich am südlichen Ufer des Lake Naivasha. Von dort aus leitet eine Straße direkt zum Elsa Gate. Ein Weg führt von dort mitten durch den Park die Schlucht entlang zum Olkaria Gate. Das Hell`s Gate machen seine schroffe, spitz zulaufende Klippenlandschaft und die brodelnden Quellen aus. Getrennt wird diese Gegend durch eine Schlucht mit einer Savannenlandschaft. So wie die meisten Felsformationen, so ist auch der Fisher’s Tower aus erloschener Lava gebildet worden. Im Inneren der Erde, relativ flach unter der Oberfläche, gibt es hier vulkanische Aktivitäten. Diese produzieren über 300 Grad heißes und unter Druck stehendes Wasser. Im Nationalpark lässt es sich prima wandern oder auch mit dem Mountainbike die Umgebung erkunden.

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